"Wir sehen uns als normale Leute, Standard-Leute. Buben leben mit Mädchen und Mädchen mit Buben."

Sie hoffe, dass das Problem nicht die Olympischen Winterspiele in Sotschi ruinieren werde, meinte Isinbaeva. Im sozialen Netzwerk gingen daraufhin die Wogen hoch.

Gefängnis wegen Aufkleber?

"Es erschüttert mich, dass eine junge, gebildete Frau so hinter der Zeit leben kann", sagte daraufhin 800-m-Silbermedaillengewinner Nick Symmonds gegenüber BBC Radio.

Er hatte seine Medaille den Homosexuellen gewidmet.

Der US-Amerikaner hatte zudem erzählt, dass er mit einem Regenbogen-Aufkleber das Rennen bestreiten wollte, dass man ihm aber gesagt habe, er solle das lieber nicht tun, da ihm sonst das Gefängnis drohe.

IAAF will keine Stellung beziehen

Der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) hatte in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mitgeteilt, dass man alle Meinungen respektieren müsse.

"Die IAAF-Statuten unterstreichen unser Bekenntnis zu den Prinzipien der Nichtdiskriminierung in Fragen von Religion, Politik oder bei sexuellen Orientierungen", hieße es.

Man müsse die Meinungen von Green-Tregaro und Isinbaeva respektieren.

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