WM-Trio erledigt Hausaufgaben

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Österreichs WM-Trio Gerhard Mayer, Beate Schrott und Andreas Vojta hat sich am Sonntag bei den Leichtathletik-Meisterschaften in Innsbruck souverän präsentiert.

Hürdensprinterin Schrott (Union St. Pölten) zeigte im Vorlauf ihre Qualitäten und dominierte in 13,18 Sekunden bei leichtem Gegenwind von 0,3 m/s.

Im Finale musste sie sich dann im stärksten Regenguss bei 3,2 m/s Gegenwind mit dem Sieg in 13,63 zufriedengeben.

Vojta legt nach

"Ich hab' die Hürden fast nicht gesehen, so stark ist mir der Regen entgegengeflogen. Aber der Vorlauf war sehr gut", erklärte die 24-Jährige, die sich am Vortag bereits über 100 m flach durchgesetzt hatte.

Auch für ihren 22-jährigen, niederösterreichischen Landsmann Vojta (team2012.at), der über seine Spezialstrecke 1.500 Meter in 3:45,77 erfolgreich blieb, war es der zweite ÖM-Titel an diesem Wochenende nach jenem am Samstag über 800 m.

"Olympische" Verhältnisse

Auch Diskuswerfer Mayer (SVS) gab sich im Regen keine Blöße und schleuderte die 2-kg-Scheibe auf 60,71 m.

"Es war im Regen wirklich nicht einfach zu werfen. Ein paar Würfe haben sich sehr gut angefühlt. Die Technik wird immer besser. Außerdem ist das kalte Regenwetter vielleicht schon eine Vorbereitung auf das, was uns in London 2012 erwartet", lautete der ironische Kommentar des 31-Jährigen, der sich so wie Schrott und Vojta neben der WM in Daegu (27.8.-3.9.) auch schon für die Olympischen Sommerspiele (27.7.-12.8.) im kommenden Jahr in der britischen Hauptstadt qualifiziert hat.

Schwarzl noch nicht in Schuss

Nach Ende der Titelkämpfe in Innsbruck bestätigte der ÖLV-Vorstand das dreiköpfige WM-Aufgebot für Südkorea.

Drei weitere ÖLV-Athleten hatten die WM-Norm bereits im Vorjahr erfüllt, verzichten aber auf eine Teilnahme in Daegu.

Zehnkämpfer Roland Schwarzl (Union Salzburg) ist nach einer Erkrankung nicht in Bestform, und die Langstreckenläufer Günther Weidlinger (Union Neuhofen) und Andrea Mayr (SVS) bereiten sich auf Marathons im Herbst vor, um die Olympia-Qualifikation für London zu schaffen.

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