"Es gibt keine Ausrede mehr"

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Gay "in großartiger Form" sagt Bolt den Kampf an

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9,86 Sekunden in Kingston, 9,75 bei den US-Meisterschaften, jetzt 9,79 im Diamond-League-Meeting am Genfer See: US-Sprinter Tyson Gay hat fünf Wochen vor Beginn der Leichtathletik-WM den Druck auf Usain Bolt erhöht.

Der Olympiasieger und Weltrekordhalter aus Jamaika ist bisher nur mit einer Zeit von 9,94 Sekunden in der Jahresweltbestenliste vermerkt. Verbal gab sich Gay dennoch gewohnt zurückhaltend: "Das fühlt sich gut an. Ich bin zufrieden mit der 9,79."

Der Weltmeister von 2007 ist bekannt dafür, seine Botschaften an Bolt lieber auf der Bahn zu formulieren.

"Keine Schmerzen, keine Ausrede"

Und so erinnerte er auch in Lausanne noch einmal an seine Leidenszeit in den vergangenen drei Jahren: "Es war körperlich und mental sehr hart, in den vergangenen drei Jahren ständig verletzt zu sein. Jetzt habe ich keine Schmerzen, aber auch keine Ausrede mehr, Usain nicht zu besiegen."

Das Selbstvertrauen von Bolt ist da schon deutlich stärker ausgeprägt.

Der Superstar aus Jamaika hatte bisher große Probleme, in dieser Saison in Tritt zu kommen.

Bolts Selbstvertrauen leidet nicht

Aber als er am Mittwoch in Paris aus dem Flugzeug stieg, sagte er wie selbstverständlich: "Ich bin wirklich in einer großartigen Form. Ich fühle mich von Lauf zu Lauf besser. Ich hoffe auf ein starkes Rennen am Samstag."

Der 26-Jährige wird im Stade de France über 200 Meter laufen, wo er eigentlich deutlich stärker einzuschätzen ist als Gay.

Aber selbst auf seiner Lieblingsstrecke nahm ihm der Amerikaner vor zwei Wochen bei den US-Trials die Jahresweltbestzeit weg.

19,74 Sekunden - diese Marke will Bolt am Samstagabend unterbieten.

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