Blake sprintet auf Platz zwei der ewigen Bestenliste

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Yohan Blake hat bei der "Athletissima" in Lausanne für das Highlight des Abends gesorgt.

Der 22-jährige Jamaikaner sprintete beim Diamond-League-Meeting über 100 m in 9,69 Sekunden auf Platz zwei der ewigen Bestenliste.

Schneller als Blake lief in der Königsdisziplin bisher lediglich sein Landsmann und Trainingspartner Usain Bolt (9,58/WM 2009 und 9,63/Olympia 2012).

Auf Worte folgen Taten

Blake ließ bei leichtem Gegenwind von 0,1 m/s großen Worten im Vorfeld auch Taten folgen.

Dies gelang dem Olympia-Zweiten über 100 und 200 m mit der Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um sechs Hundertstel auf eindrückliche Weise.

Zweiter hinter Blake wurde im Olympiastadion Pontaise der Olympia-Vierte Tyson Gay aus den USA in 9,83 Sekunden. Als Dritter stürmte Staffel-Olympiasieger Nesta Carter aus Jamaika in 9,95 Sekunden ins Ziel.

Bolt nicht zu schlagen

Bolt selbst gewann auch sein erstes Rennen nach den Olympischen Spielen klar.

Der dreifache Goldmedaillen-Gewinner von London siegte über die 200 Meter mit einem Meetingrekord von 19,58 Sekunden. Platz zwei belegte Europameister Churandy Martina aus den Niederlanden in neuer Landesrekordzeit von 19,85 Sekunden.

Fotofinish 

Bei den Damen musste sich Shelly-Ann Fraser-Pryce, Jamaikas dritter Sprint-Star in Lausanne neben Blake und Bolt, knapp ihrer amerikanischen Rivalin Carmelita Jeter geschlagen geben.

Beide wurden in 10,86 gestoppt, das Zielfoto entschied letztlich für die letztjährige Weltmeisterin und Olympia-Zweite von London.

Schrott Achte

Aus österreichischer Sicht lieferte Beate Schrott den einzigen rot-weiß-roten Betrag in der Schweiz ab.

Die Olympia-Achte aus Niederösterreich legte die 100 Meter Hürden in einer Zeit von 13,01 Sekunden als Achte zurück.

Siegerin wurde die US-Amerikanerin Dawn Harper in 12,43 Sekunden vor ihren Landsfrauen Queen Harrison und Virginia Crawford.

Die australische Olympiasiegerin Sally Pearson war nicht am Start. Für Schrott stehen in diesem Sommer nun noch Meetings in Dubnica (26.8.), Zürich (30.8.), Berlin (2.9.) und Zagreb (4.9.) auf dem Programm.

James erfüllt Erwartungen

Mit großer Spannung erwartet wurde neben dem Auftritt von Jamaikas Parade-Trio jener von Kirani James über 400 m.

Der Anfang September erst 20 Jahre alt werdende Weltmeister und Olympiasieger von der Karibik-Insel Grenada ließ wenig überraschend keine Zweifel über den Ausgang des Rennens aufkommen und siegte überlegen in 44,37 Sekunden.

Seine beim Olympia-Rennen aufgestellte Jahresweltbestzeit verpasste er in der mit 14.500 Zuschauern ausverkauften Pontaise um 43 Hundertstel.

Niederlagen für Olympia-Sieger

Zu den geschlagenen Siegern von London gehörten neben dem über 110 m Hürden wegen eines Fehlstarts disqualifizierten Aries Merritt (USA) und Fraser-Pryce auch die Russinnen Natalja Antjuch und Maria Sawinowa.

Letztere musste sich über 800 m der Kenianerin Pamela Jelimo geschlagen geben, Antjuch war beim Sieg von Kaliese Spencer (JAM) über 400 m Hürden chancenlos und kassierte als Siebente gar eine herbe Niederlage.

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