Opening mit Knalleffekt

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Hallen-WM-Limit: Rapatz traute seinen Augen nicht

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Persönliche Hallenbestzeit von 1:47,89 Minuten gleich im ersten Rennen nach Verletzungspause.

Andreas Rapatz hat gleich zum Auftakt der Leichtathletik Hallensaison für einen Knalleffekt gesorgt. Der 25-jährige Kärntner vom VST Laas unterbot beim „Season Opening“ im Wiener Dusika Stadion mit 1:47,89 Minuten über 800 Meter das Limit für die Hallen-WM in Istanbul (9.-11. März), das mit 1:48,00 festgesetzt ist.

Frieluft-EM kommt näher

Sogar der Qualifikationsmarke für die Freiluft-EM in Helsinki (1:47,80) ist er nahe gekommen. Diese starke Leistung kam auch für ihn selbst unerwartet, da er die vergangene Freiluftsaison mit einer Verletzung pausieren musste und erst seit Herbst wieder gezielt trainiert.

 „Ich bin total überrascht! Wahrscheinlich ist es deshalb so gut gelaufen, weil ich völlig ohne Druck war“, freute er sich. „Ich kann erst seit Oktober wieder leistungsmäßig trainieren. Das ist kurz für eine wirklich starke Form.“

Topform für Rapatz

Nach vorsichtigem Beginn schickte er nach 500 Meter den Tempomacher zur Seite. Bei 600 Metern, zu Beginn der letzten von vier Runden, merkte er an der Durchgangszeit von unter 1:20 Minuten, dass eine tolle Zeit möglich wird.

Seine Indoor-Bestzeit steigerte der Hallen-WM Semifinalist von Doha 2010 um 0,04 Sekunden. Auch seine Freiluft-Bestzeit von 1:47,82 Minuten könnte bei kommenden Rennen in Gefahr kommen.

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