Kletter-Paar rockt Innsbruck

Aufmacherbild
 

Kletter-Traumpaar rockt Innsbruck

Aufmacherbild
 

Der Innsbrucker Marktplatz liegt dem Erfolgs-Paar der österreichischen Kletterszene.

Beim Heimweltcup in Innsbruck hat sich Kilian Fischhuber am Samstag vor dem Tschechen Adam Ondra den Sieg mit einem "geflashten" letzten Boulder gesichert.

Seine Lebensgefährtin Anna Stöhr holte wie im Vorjahr vor 4.000 begeisternden Zuschauern Platz zwei hinter der britischen Weltcup-Leaderin Shauna Coxsey.

Im entscheidenden Moment

"Einfach unglaublich", bekannte der 30-jährige Niederösterreicher Fischhuber.

Der Sport- und Englischstudent lag nach dem Semifinale hinter dem späteren Fünften Guillaume Glairon Mondet (FRA) auf Platz zwei.

Fischhuber ging dann etwas verhalten in das Finale der besten Sechs am Abend, aber die letzten beiden Boulder schaffte er im ersten Versuch und konnte damit Ondra noch abfangen.

Ein Saisonziel abgehakt

"Es war überwältigend, die Fans, die Stimmung und dann noch der Sieg", sagte Fischhuber, der offen ließ, ob es am Samstag sein letzter Weltcup-Auftritt in Innsbruck gewesen sei.

"Ich lasse es locker auf mich zukommen." Im heurigen Weltcup erreichte er bisher die Plätze 19, 4 und 3.

Schon vor Saisonbeginn hatte er gesagt, dass der Heimweltcup in Innsbruck, wo er 2010 bei der EM Dritter wurde, und die Weltmeisterschaft in München im August, seine großen Saisonziele sein werden.

"Den Marktplatz gerockt"

Stöhr belegte nach Rang zwei im Semifinale auch Platz zwei in der Endwertung hinter Coxsey.

"Ich bin vollauf zufrieden, es war einfach herrlich, hier den Marktplatz zu rocken. Nirgendwo ist ein Weltcup besser", sagte die 26-jährige Stöhr.

Innsbruck liegt der Boulder-Spezialistin. 2010 wurde die Tirolerin hier Europameisterin und gewann 2011 und 2012 die Weltcups.

Neues Boulder-Areal

4.000 Fans sorgten im Zentrum für prächtige Stimmung. Schon einige Zeit vor dem Finale wurde der Platz wegen Überfüllung von den Sicherheitskräften gesperrt.

"Wir sind an unsere Grenzen gestoßen", bekannte Event-Direktor Reinhard Scherer.

Doch es könnte bald Abhilfe geben: Im Zuge der Weltmeisterschaft 2018 wird in Innsbruck ein neues Boulder-Areal errichtet.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen