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Schwere WM-Aufgaben für ÖBV-Asse

Österreich ist bei der am Montag beginnenden Badminton-WM in der 12.500 Zuschauer fassenden Wembley Arena von London mit vier Spielern vertreten.

Michael Lahnsteiner sowie Simone Prutsch halten die heimischen Fahnen im Einzel hoch, zudem geht die Paarung Roman Zirnwald/Elisabeth Baldauf im Mixed an den Start.

Staatsmeister Lahnsteiner bekommt es zum Auftakt mit dem in der Weltrangliste besser klassierten Iren Scott Evans zu tun.

Kür wartet in Runde zwei

"Es wird schwer, aber der Aufstieg ist realistisch, die Chancen stehen 40:60", sagte ÖBV-Vizepräsident Alexander Almer, der neben den Akteuren gemeinsam mit Teamtrainer John Dienesen und Mentalcoach Jonny Weitlander die österreichische Delegation in London bildet.

Bei einem Weiterkommen wäre das Plansoll bereits erreicht, würde der Oberösterreicher sein Ranking im Hinblick auf einen Olympia-Quotenplatz doch halten.

In der zweiten Runde würde mit dem als Nummer zwei gesetzten Chinesen Lin Dan ein übermächtiger Gegner auf Lahnsteiner warten. "Das wäre sportlich eine tolle Herausforderung für ihn", sagte Almer.

Neues Duell

Prutsch startet gegen die Niederländerin Judith Meulendijks ins Turnier, dieses Duell gab es noch nie.

Laut Almer ist es eine ähnlich schwierige Aufgabe wie für Lahnsteiner.

Zirnwald/Baldauf matchen sich mit Aliaxeii Konach/Alesia Saitsawa aus Weißrussland. 350 Aktive aus 51 Ländern sind am Start.

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