Not-Operation bei ÖHB-Teamspieler Wöss

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Der österreichische Team-Handballer Richard Wöss muss mindestens sechs bis acht Wochen pausieren.

Der Flügelspieler des abstiegsbedrohten deutschen Bundesligisten Bergischer HC wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aufgrund einer Gefäßverletzung im Oberschenkel notoperiert.

Wöss zog sich die Verletzung bei einem Zusammenprall im Auswärtsmatch in Hamburg gegen den amtierenden Meister HSV zu.

Trotz Verletzung gespielt

Der Linkshänder spielte die Partie nach kurzer Behandlung fertig und absolvierte auch die Rückfahrt mit der Mannschaft problemlos.

Im Laufe der Nacht schwoll allerdings der Oberschenkel an und blockierte die Nervenbahnen.

Wöss brach zusammen und wurde mit dem Notarzt in das Städtische Klinikum Solingen eingeliefert.

Karriere-Ende drohte

Aufgrund einer durch die Gefäßverletzung verursachten Einblutung war eine Notoperation unumgänglich. Ansonsten hätte Wöss laut Klub-Angaben wohl das Karriereende gedroht.

Wöss soll am Dienstag zur weiteren Behandlung in das Wuppertaler Helios Klinikum verlegt werden.

Ob Wöss bis zu den entscheidenden Partien der österreichischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Mazedonien (9. und 16. Juni) wieder voll fit ist, ist noch offen.

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