Die nächste Sprosse erklommen

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Bauer wechselt in das deutsche Mittelfeld

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Handball-Legionär Thomas Bauer gelingt innerhalb der deutschen Bundesliga ein Aufstieg.

Der 27-jährige Tormann wechselt von Abstiegs-Kandidaten TV Neuhausen (derzeit 16. in der Tabelle) zu Mittelständler TBV Lemgo (9.), wo er den nach Gummersbach abgewanderten Carsten Lichtlein ersetzt.

Der 69-fache ÖHB-Nationalteamspieler unterschreibt einen Zwei-Jahresvertrag.

Gleichzeitig wechselt seine Freundin, die 23-jährige Laura Magelinskas, von HSG Bensheim-Auerbach zum Tabellen-9. Blomberg-Lippe.

Klassenerhalt fixiert

Für Bauer bedeutet der Wechsel auch eine Erleichterung, denn somit steht fest, dass er auch in der kommenden Saison in der oft zitierten "stärksten Handball-Liga der Welt" spielt, denn sein alter Arbeitgeber befindet sich derzeit in der Abstiegszone.

"Wir sind glücklich, dass unsere sportliche Zukunft nun endlich feststeht", spricht der frühere Fivers-Spieler auch für seine Freundin.

"Beide Vereine sind absolute Topadressen im deutschen Handball und für uns ist es die Erfüllung eines großen Traums, für zwei Bundesliga-Vereine in einer Region zu spielen."

Führungsrolle wartet

Mit Neuhausen hatte Bauer in der vergangenen Saison den Aufstieg geschafft. Dort war er mit seinen 27 Jahren der drittälteste Spieler im Kader, weshalb er fast automatisch eine Führungsrolle im Teamgefüge übernahm. Eine Rolle, die ihn auch in Lemgo erwartet.

"Wir wünschen uns, dass er in unserem jungen Team Verantwortung übernimmt und seine Erfahrung einbringt", gibt TBV-Geschäftsführer Christian Sprdlik einen leichten Einblick in die Beweggründe der Verpflichtung.

Coach Niels Pfannenschmidt freut sich unterdessen bereits auf die emotionale Spielweise von Bauer, der in Deutschland neben Neuhausen auch bereits für Frankfurt und Korschenbroich das Tor hütete.

"Thomas wird unser junges Team mit seiner mitreißenden und leidenschaftlichen Art auf der einen Seite nach vorne pushen und auf der anderen Seite ein sicherer Rückhalt für die Abwehr sein", meint der Trainer.

Mit viel Wehmut

Mit ihrem Transfer zu Blomberg-Lippe gelingt auch Magelinskas der Sprung in das deutsche Oberhaus. Der neue Verein der Rückraum-Mitte-Spielerin wurde im abgelaufenen Grunddurchgang Neunter, womit es im Playoff-Viertelfinale gegen Thüringen geht.

Für die 106-fache österreichische Teamspielerin ist der Abschied von Bensheim-Auerbach, das in der zweiten Liga auf dem zweiten Platz liegt, allerdings mit viel Wehmut verbunden.

"Das wird sehr emotional und wir werden bis zur letzten Minute dafür kämpfen, die gesetzten Ziele - Bundesligaaufstieg für die HSG zu erreichen", meint die Tochter von Westwien-Trainer Romas Magelinskas.

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