Kiel wollte Bilyk sofort

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Bilyk: Kiel wollte ihn schon in diesem Sommer

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Der Wechsel von Welthandballer Filip Jicha vom THW Kiel zum FC Barcelona hatte zuletzt für Wirbel bei den Fivers Margareten gesorgt.

Der norddeutsche Spitzenklub war bei den Wienern wegen eines sofortigen Transfers von Nikola Bilyk vorstellig geworden.

Der 18-Jährige hatte bereits im Februar einen Vertrag bei den „Zebras“ unterschrieben. In der Abmachung ist vorgesehen, dass der Rückraumspieler spätestens 2017 zum deutschen Meister übersiedelt.

>>> LIVE-Stream: Schwaz-Hard, Fr., 19:30h <<<

Durch den Jicha-Abgang orteten die Verantwortlichen des THW akuten Handlungsbedarf. „Ja, ein sofortiger Wechsel stand zur Debatte“, bestätigt Fivers-Manager Thomas Menzl gegenüber LAOLA1. Kiel beließ es aber dann doch bei der Verpflichtung des 118-fachen norwegischen Nationalspielers Erlend Mamelund von Haslum HK.

„Nikola muss jetzt einmal die Schule fertig machen“, begrüßt Menzl, dass Bilyk noch ein weiteres Jahr für die Hauptstädter aufläuft. Im Frühjahr soll er die Matura machen.

„Wir stehen mit Kiel bezüglich eines Wechsels in Kontakt. Wir rechnen mit 2016“, so der Fivers-Boss.

Verheißungsvoller Saisonstart

Fivers-Manager Thomas Menzl

In dieser Saison soll nichts mehr geschehen. Sowohl was Bilyk, als auch die übrige HLA-Truppe anbelangt. Technisch sind Transfers noch bis 28. Februar möglich. „Allerdings nur mit dem Einverständnis des Vereins“, wirft Menzl ein.

Eine Neuverpflichtung ist bei den Fivers, zu denen Nationalspieler Richard Wöss zurückgekehrt ist, ebenfalls nicht mehr vorgesehen. Das dafür vorgesehene Budget sei bereits ausgeschöpft.

Die ersten Ergebnisse der noch jungen Saison machen auch keinen Bedarf augenscheinlich. Im Supercup wiesen die Fivers Meister Hard mit 32:27 in die Schranken und sicherten sich den ersten Titel der Saison. Zum HLA-Auftakt folgte ein deutliches 42:29 in Leoben sowie ein 27:21 zu Hause gegen Schwaz.

Kroatien wildert im fünften Wiener Bezirk

Menzl sieht sein Team für die anlaufende Saison gut aufgestellt. Zumal der eine oder andere Nachwuchsspieler wieder den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen soll. Denn Bilyk ist nicht das einzige Juwel, welches die Jugendarbeit der Magaretener zuletzt hervorgebracht hat bzw. künftig hervorbringen wird.

„Das geht sogar soweit, dass Olympiasieger Kroatien im fünften Bezirk nach Talenten fischt“, spielt Menzl auf die beiden Eigengewächse Ivan Martinovic und Marko Racic an. Die beiden 98er-Baujahre sind dem ÖHB durch die Lappen gegangen und gehen künftig für den kroatischen Verband auf Torjagd. Ärgerlich, da es sich bei Racic um einen 2,08 Meter Kreisläufer handelt. Also jene Position, in welcher das ÖHB-Team ohnehin nach Talenten sucht.

Während Racic jüngst nach Zagreb wechselte, soll der rechte Aufbauspieler Martinovic heuer weiter bei den Fivers HLA-Luft schnuppern.

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Reinhold Pühringer

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