"Neue Strukturen müssen her"

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"Wir müssen über Strukturänderungen nachdenken"

Liebe Handballfreunde,

während die Vereine um die HLA-Meisterschaft beziehungsweise den Verbleib in der Liga kämpfen, dominiert hinter den Kulissen ein Thema die Vereinsführungen.

In der Liga fehlt die klare Positionierung und Ausrichtung für die Zukunft.

Ich bin ein Freund von klaren Statements und jeder Verein muss seine Interessen bekunden.  Ziel ist es, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Doch es fehlt die mutige Positionierung. Ich sehe derzeit nicht, was die HLA bringen soll.

Es liegt nun an den Vereinen produktiv mitzuarbeiten und lösungsorientierte Vorschläge zu bringen. Sportlich sind wir eine interessante Liga, was das Umfeld betrifft, gibt es aber noch sehr viel Potential nach oben.

Es gilt dieser Tage grundlegende Fragen zu beantworten. Auf welchem Level will ich mich bewegen und was lassen unsere Möglichkeiten und Strukturen überhaupt zu? Will ich mich im kleinen, beschaulichen und familiären Rahmen bewegen oder will ich ein Produkt mit öffentlicher Aufmerksamkeit erzeugen? Langfristig gesehen, muss es das Ziel sein, dem Eishockey Konkurrenz zu machen und davon sind wir noch meilenweit entfernt.

Ein gutes Beispiel, dem die HLA folgen sollte, ist der ÖHB. Während die Liga Handballspiele ausrichtet, veranstaltet der Verband Sportevents. In diese Richtung müssen auch wir uns entwickeln.

Die Liga muss über Strukturänderungen nachdenken und gegebenenfalls auch Personenwechsel vollziehen.  Es braucht einen starken Mann an der Spitze mit wirtschaftspolitischem Einfluss und genügend Kontakten. Wir sollten natürlich allen dankbar sein, die das Projekt HLA bisher, zum großen Teil ehrenamtlich, mitgetragen haben. Ich will keine Personaldiskussionen lostreten, aber es muss darüber nachgedacht werden.

Um das umzusetzen ist die Positionierung aller Vereine vonnöten.  Die Vereinsbrille gilt es abzulegen und darüber nachzudenken, was Österreichs Handball weiterbringen könnte. Jeder Klub für sich macht gute Arbeit und jetzt gilt es, das zu vereinen, mit allen Inputs der Klubs. Die Ausrede der nichtvorhandenen finanziellen Ressourcen lasse ich nicht gelten. Die ersten ein zwei Jahre müsste man eventuell ein wenig mehr investieren, aber wer nicht in die HLA investieren will, muss sich auch nicht auf die Suche nach Hauptsponsoren machen, denn dann sind wir nicht attraktiv.

Ich bin gespannt, was die nächste Generalversammlung am 11. März bringen wird. Dann geht es darum, klare Statements einzuholen und zu sehen, was die Vereine tatsächlich wollen.

Sportliche Grüße,

euer Conny Wilczynski

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