ÖHB-Damen verlieren auch gegen Slowenien

Aufmacherbild

Österreichs Handballfrauen haben auch das zweite Spiel der EM-Qualifikation verloren.

In Ljubljana musste sich Rot-Weiß-Rot am Sonntag Slowenien mit 28:29 (13:13) geschlagen geben und muss damit um das Ticket für die Endrunde 2012 in den Niederlanden bangen.

Am Mittwoch war die ÖHB-Truppe in der Südstadt dem vermeintlich schwächsten Gegner, Tschechien, mit 26:36 unterlegen, hinter Schweden (4 Punkte), Tschechien und Slowenien (je 2) ist man derzeit Letzter der Gruppe 5.

Im letzten Angriff gescheitert

Österreich startete ähnlich fulminant wie vier Tage zuvor, führte mit 4:2 und später 12:9. Erst nach dem Seitenwechsel (13:13) konnten die Gastgeberinnen erstmals im Spiel in Führung gehen, das Duell blieb aber trotz einiger Unterzahl-Phasen der ÖHB-Sieben auf des Messers Schneide.

Im Finish reklamierten die Österreicherinnen bei 24:25 erfolglos Siebenmeter, bekamen im Gegenstoß ein Tor, und Trainer Herbert Müller kassierte wegen Kritik eine Zwei-Minuten-Strafe. Trotz eines Drei-Tore-Rückstands kam man noch einmal auf 28:29 heran, scheiterte jedoch im letzten Angriff.

Teamchef Müller zufrieden

"Ein großes Kompliment an die Mannschaft. Das war eine hundertprozentige Steigerung zum Spiel am Mittwoch, wir konnten diesmal das Tempo aus der Anfangsphase gut mitnehmen", sagte Müller - und lobte vor allem die achtfache Torschützin Sonja Frey: "Sie hat ein unglaubliches Match gespielt. Die Mädels haben bis zum Schluss trotz fragwürdiger Umstände gefightet und hätten sich zumindest einen Punkt verdient. Aber ich bin mit der Leistung der Mannschaft heute zufrieden, wir müssen weiterarbeiten und mit dieser sehr jungen Mannschaft Geduld haben."

In der EM-Qualifikation ist nun bis zum Frühjahr Pause. Im März 2012 müssen die Österreicherinnen zweimal gegen den Gruppenfavoriten Schweden antreten: am 21. März zu Hause und am 24./25. März in Schweden.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen