Serbien und Dänemark im Finale der EM

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Das Finale der Handball-Europameisterschaft 2012 steht fest.

Dänemark und Gastgeber Serbien kämpfen am Sonntag um Europas Krone. Während die Skandinavier ihr Halbfinale gegen Spanien denkbar knapp 25:24 für sich entscheiden konnten, setzten sich die Serben gegen Erzrivale Kroatien 26:22 durch.

22 Tore und nicht mehr

Vor knapp 20.000 Zuschauern eröffnete Cupic das Spiel mit dem ersten Treffer für die Kroaten. Bis zur Halbzeit sollte sich ein offener Schlagabtausch entwickeln, in welchem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Erst nach zwölf Minuten in der zweiten Hälfte warf Toskic unter tosendem Jubel seiner Landsleute eine erstmalige Drei-Tore-Führung für Serbien heraus.  

Die Kroaten wirkten geschockt, konnten in der Folge nicht mehr zulegen und bissen sich ein ums andere Mal an der kompakten Defensive der Hausherren die Zähne aus.

Den 26 Treffern Serbiens standen nur 22 der Kroaten gegenüber. Wieder einmal 22. Die magische Zahl dieser EM, wenn es um die serbische Abwehr geht. Im laufenden Turnier konnte keine Mannschaft die Keeper Darko Stanic und Dragan Marjanac öfter als 22 Mal bezwingen.

Mit diesem Sieg zieht Serbien erstmals in der Geschichte des Landes ins Finale einer Europameisterschaft ein.

Hansen als Matchwinner

Dort wartet mit Vize-Weltmeister Dänemark jedoch ein harter Brocken. Die Nordländer gewannen ihr Semifinale gegen Spanien nur mit einem Tor Vorsprung.

Besonders bitter für die Spanier, war es doch die erste Niederlage für die Iberer im laufenden Turnier. Nach einem ausgeglichenen Spiel, war es Shooter Mikkel Hansen der die Partie zugunsten der Dänen entschied. Der Rückraum-Spieler konnte zwar nur vier von zwölf Würfen im Tor unterbringen, mit seinem Treffer 50 Sekunden vor dem Ende sicherte er den Skandinaviern den Sieg.

In der Vorrunde trafen Dänemark und Serbien bereits aufeinander und die Balkan-Truppe erzielte bei dem Sieg 24 Treffer. Dass die Dänen 22 Mal ins Tor trafen, muss an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnt werden.

Im Spiel um Platz fünf konnten die Mazedonier Slowenien mit 28:27 in die Knie zwingen und feierten somit den größten Erfolg in der noch jungen Geschichte des Landes.

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