HLA-Vereine in der Pflicht

Dieser Plan sieht ein Konzept zur Beschränkung der Ausländer vor und sicherstellen, dass die Ausbildung der jungen Österreicher forciert wird. Nur so kann man gewährleisten, dass die Nationalmannschaft auch 2020 noch konkurrenzfähig ist. Johannesson hat Vertrag bis 2015 und würde gerne dabei helfen, einen solchen Plan zu erstellen.

„Ich sage das schon länger, es ist nichts Neues, aber keiner hört auf mich. Vielleicht werden in der nächsten Saison fünf ausländische Spieler in der HLA erlaubt, ich weiß es nicht. Da muss der Verband etwas tun.“

Immerhin gibt es das Red-Bull-Projekt in der HLA. Das Nationaleteam Jahrgang 94 spielt außert Konkurrenz in der heimischen Liga mit, damit sich die Spieler an das Tempo gewöhnen können und somit ihre Entwicklung rasanter vorangetrieben wird.

Guter Ansatz, aber was dann?

Dieses Vorhaben sieht Johannesson positiv, er fragt sich nur, was danach passiert. „Was wird dann aus den Spielern bei ihren Vereinen? Kommen sie tatsächlich zum Spielen oder sitzen sie nur auf der Bank, klatschen und machen High-Five mit den anderen Spielern?“, ist für den Teamchef die Integration dieser Spieler in ihren Stammvereinen wichtig.

Fakt ist, dass von Seiten der Liga und der Vereine reagiert werden muss, denn Viktor Szilagyi und seine älteren Kollegen werden nicht mehr ewig im Nationalteam spielen. Um deren Nachfolge auf Jahre hinaus zu sichern, muss den talentierten Österreichern eine Chance gegeben werden.

Und das können nur die Vereine tun.

Aus Herning berichtet Sebastian Rauch

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