In Halbzeit zwei holt sich Team 94 den Sieg

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Österreich gewinnt bei der Junioren-EM zum Auftakt gegen Weissrussland 25:23 (12:15) und liegt in der Gruppe C nun hinter Deutschland an zweiter Stelle.

Weissrussland erweist sich von Beginn an für die Österreicher als sehr harter Gegner: Das Spiel verläuft in den Anfangsminuten noch ausgeglichen, doch mit zunehmender Spieldauer werden die Gäste stärker und können nach zwölf Spielminuten erstmals eine plus-drei-Führung, 8:5, herausspielen.

Weißrussland mit besserem Start

Die Österreicher scheitern einige Male an der eigenen Nervosität sowie am weissrussichen Torhüter und es bieten sich nur wenige Lücken in der aggressiven weissrussischen Deckung, im Gegenstoß gelingen den Weissrussen zu viele Treffer.

Nach 20 Spielminuten nimmt Head Coach Roland Marouschek das Time Out, doch auch in der Folge finden die Österreicher noch kein Rezept im Angriff gegen die starken Weissrussen, einzig von den Flügelpositionen mit Sebastian Frimmel und Matthias Führer ist die Ausbeute hoch. Österreich muss mit einem 12:15-Rückstand in die Pause gehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit geht ein Ruck durch die österreichische Mannschaft: nach 37 Minuten gelingt Sebastian Frimmel der Anschlusstreffer zum 15:16, im Tor pariert Kristian Pilipovic, der Kampfgeist im Team Austria ist wieder wach. 15 Minuten vor dem Ende gelingt Nikola Bilyk per Siebenmeter der Ausgleich zum 19:19, kurze Zeit später bringt Bilyk die Österreicher erstmals in diesem Spiel in Führung.

Enge Schlussphase

Extrem spannend verläuft die Schlussphase in diesem Spiel. Vier Minuten vor dem Ende vergeben die Österreicher zunächst einen Siebenmeter, aber auch die Weissrussen scheitern im Angriff, Sebastian Frimmel bringt Österreich in der 57. Minute 23:22 in Führung, Niko Bilyk erhöht zwei Minuten vor Schluss auf 24:22.

Am Ende macht Nikola Bilyk mit seinem Treffer zum 25:23-Endstand alles klar. Österreich liegt damit vor dem morgigen Spiel gegen die Slowakei auf Platz 2 hinter Deutschland.

"Mein Puls war während des Spiels ungefähr bei 200", gibt Cheftrainer Roland Marouschek zu. "Es war echt ein harter Kampf, wir wussten, dass die Weissrussen ein physisch sehr starkes Team sind."

Viel Nervosität und Kampfgeist

"Unsere Mannschaft war ein wenig nervös in der ersten Halbzeit, wir hatten hohe Erwartungen zu erfüllen, das war nicht leicht, aber in der Kabine haben wir uns gesagt, wir fangen noch einmal bei Null an und die Nervosität bleibt in der Kabine", schildert Marouschek. "Daher ist es uns gelungen, mit enormem Kampfgeist das Spiel dann doch noch umzudrehen."

Top-Torschütze Roman Frimmel bestätigt die Analyse seines Trainers: "Es ist Wahnsinn, dass wir das Match noch umgedreht haben. Es hat lange Zeit so ausgesehen, als würde der Ruck nicht durch die Mannschaft gehen. Wir haben sehr nervös gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit, aber am Ende sind wir natürlich überglücklich über diesen Sieg."

"Wir sind unfassbar erleichtert in erster Linie, wir waren alle sehr nervös und jetzt ist es umso wichtiger, dass wir diese Partie am Ende noch gewinnen konnten", bestätigt auch Simon Pratschner. "Da geht´s nicht darum, wer schöner spielt, sondern einfach nur darum, wer mehr kämpft und das haben wir heute gut gemacht, denk ich."

WERFER AUT: Frimmel (9), Bilyk (8), Führer (3), Schiffleitner (2), Neuhold (1), Jelinek (1), Pratschner (1).

Bereits am Freitag (20 Uhr) steht mit der Partie gegen die Slowakei das nächste Spiel für Österreich auf dem Programm. LAOLA1.tv überträgt alle Spiele der EM LIVE.

 

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