Eine Hand am Siegerpokal

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Hypo-Damen wollen Nemeth mit Titel verabschieden

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Hypo Niederösterreichs Handball-Damen wollen ihrem Trainer Andras Nemeth zum internationalen Abschied einen Titel schenken.

Am Samstagabend (20.15 Uhr) verteidigt Österreichs Serienmeister im Endspiel des Cups der Cupsieger gegen Issy Paris einen komfortablen Acht-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel.

13 Jahre nach dem achten und bisher letzten Gewinn des Meistercups stehen die Südstädterinnen damit erneut vor Europacup-Ehren.

Nemeth "zuversichtlich"

30:22 entschied Hypo am Sonntag die Partie in der französischen Hauptstadt für sich. Ein solcher Vorsprung sollte der 36-fache ÖHB-Champion um Welthandballerin Alexandra do Nascimento genügen.

"Ich bin zuversichtlich. Aber wir müssen 60 Minuten lang geduldig und konzentriert spielen, wenn wir den Titel in die Südstadt holen wollen", erklärte Nemeth. Für den Ungarn ist das Rückspiel vor voraussichtlich vollem Haus sein letzter Europacup-Auftritt, nach Saisonende tritt der 59-Jährige die Pension an.

International konnte Nemeth bisher nur den EHF-Cup mit Ferencvaros 2006 gewinnen, zweimal (2002 Ferencvaros und 2008 Hypo) scheiterte er mit seinen Teams im Finale der Champions League.

Nach dem Spiel gegen Paris steht für den Magyaren in der kommenden Woche (14./15. Mai) noch das österreichische Liga-Finale gegen Hypo 2 auf dem Programm.

Zwei Verletzte

Verzichten muss Hypo auf die beiden Rückraumspielerinnen Bernadett Temes (Kreuzband- und Seitenbandverletzung) und Mayara de Moura (Ermüdungsbruch).

Auch deshalb wurden einige Leistungsträgerinnen beim WHA-Abschluss gegen Korneuburg (39:15) etwas geschont. Am Samstag soll Paris den Elan der Niederösterreicherinnen aber wieder voll zu spüren bekommen. "Wir sind sehr gut vorbereitet und strotzen vor Siegeswillen", betonte Deonise Cavaleiro.

Die Französinnen trafen Freitagvormittag in Wien ein. Die in der Meisterschaft um Platz drei spielenden Hauptstädterinnen machten sich vor dem Rückspiel keine großen Hoffnungen.

"Wir werden unser Bestes versuchen, aber man muss ehrlicherweise zugeben, dass wir nicht wirklich an eine Wende glauben", meinte die norwegische Internationale Charlotte Mordal.

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