Auswärts-Doppel für Hypo NÖ

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Hypo NÖ ohne Heimvorteil, aber mit Brasilianerinnen

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Meister Hypo NÖ hat im Viertelfinale des Cupsieger-Cups der Frauen quasi zwei Auswärtsspiele zu bestreiten.

Der Titelverteidiger tritt am Samstag, den 1.3. um 17.00 Uhr in Trondheim gegen Byasen an und am Tag darauf um 18.00 Uhr rund 30 Kilometer davon entfernt in Stjordal.

Grund für den "Verzicht" auf das Heimrecht sind die Südamerika-Spiele in Chile, zu denen die Hypo-Brasilianerinnen reisen. Zum Zeitpunkt der Rückspiel-Termine werden Alexandra do Nascimento und Co nächste Woche schon abgereist sein.

Hypo NÖ wollte das Heimspiel noch davor am Dienstag nächster Woche bestreiten, doch hätte es da eine Kollision mit dem Männer-Länderspiel Österreich gegen Deutschland im Schwechater Multiversum gegeben.

Die Halle in Trondheim wiederum ist am Sonntag nicht verfügbar, daher erfolgt für das entscheidende zweite Match der Ortswechsel.

Weiterkommen erwartet

Trotz des durch die Heimabsenz bedingten sportlichen Nachteils soll die Aufstiegsfrage erst gar nicht gestellt werden. "Wir denken, dass wir die Hürde nehmen und ins Halbfinale aufsteigen", sagte Club-Manager Mark Hegedüs.

Byasen liegt in der nationalen Liga auf Rang sechs, nur einen Punkt hinter Platz zwei.

Trainer Morten Soubak hat den Gegner genauer unter die Lupe genommen: "Wir werden es mit einer sehr guten und dynamischen Mannschaft zu tun bekommen", sagte der Däne. "Byasen hat eine hervorragende Deckung und spielt schnellen Tempohandball."

Wiedersehen mit Ex-Kolleginnen

Beim achtfachen Meistercup- bzw. Champions-League-Sieger schätzt man Trondheim ähnlich wie Odense ein, gegen das es im Achtelfinale mit zwei Siegen bzw. dem Gesamtscore von 55:50 mit dem Aufstieg recht klar geklappt hat.

Torfrau Barbara Arenhart hat vor ihrem Wechsel zu Hypo im Jahr 2011 fast eine Saison bei Trondheim gespielt. "Nach der Auslosung habe ich gleich ein paar SMS mit den Norwegerinnen gewechselt. Byasen ist ein kompaktes Team", gibt sie eine Einschätzung ab.

Aktuell bauen die Norwegerinnen auf Topspielerinnen im rechten Rückraum und am linken Flügel sowie auf viele Junioren-Nationalteamspielerinnen. Der Aufsteiger trifft im Semifinale auf den Sieger aus Metz gegen die russische Truppe Swesda Swenigorod.

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