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USA und Mexiko spielen sich Final-Teilnahme aus

Die USA haben am Sonntagabend ihr zweites Gruppenspiel bei der WM im American Football gegen Deutschland 48:7 (28:7) gewonnen.

Vor 7.000 Zuschauern am Innsbrucker Tivoli war der Titelverteidiger gegen den regierenden Europameister von Beginn an klar überlegen.

Im ersten Viertel (0:7) konnten die Deutschen die Partie noch etwas offener halten, im zweiten gelang sogar ein Touchdown durch Christian Bollmann.

USA oder Mexiko im Finale

Die USA übernahmen mit diesem Sieg auch die Führung in Gruppe A und sind vor dem letzten Gruppenspiel gegen Mexiko am Dienstag bereits fix für den Kampf um die Medaillenränge qualifiziert.

Die Partie war im dritten Viertel fast eine Viertelstunde lang unterbrochen, nachdem der deutsche Runningback Jerome Morris nach einem Gerangel während einer Spielszene mit zwei US-Akteuren regungslos am Rasen liegen geblieben war.

Er wurde nach Erstversorgung in die Innsbrucker Klinik überstellt. Von dort hieß es, Morris könne frei atmen und seine Arme und Beine bewegen. Genauere Untersuchungen folgten.

Zuvor hat Mexiko am Sonntagnachmittag vor 5.000 Zuschauern einen klaren 65:0-(28:0)-Sieg über die als Außenseiter geltenden Australier gefeiert.

Ein Field-Goal-Rekord

Damit müssen die Australier nach der 0:61-Pleite gegen die USA zum Auftakt weiterhin auf ihren ersten Punktegewinn warten.

Spektakulär war ein 57-Yard-Fieldgoal in der 32. Minute von Jose Carlos Maltos, der damit einen neuen IFAF-WM-Rekord aufstellte.

Den alten Rekord hielt der Japaner Yosuke Kaneoya mit 49 Yards aus dem Jahr 2007.

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