Welker ging auf Belichick nicht mehr näher ein. „Das habe ich schon im Sommer gemacht“, verweist Welker auf ein Interview, in dem er die Schwierigkeit unter ihm zu arbeiten erläuterte.

„Es war hart. Du musstest ihn ertragen, mit ihm auskommen, aber das war für jeden so, so ist er eben“, sagte Welker über das kühle Genie, das von einem Kumpeltyp meilenweit entfernt ist.

Von Brady zu Manning

Von Brady ging es im Sommer also zu Manning – und die Chemie passte schnell. „Wir haben früh einen Draht gefunden, auch weil wir alles durchgegangen sind und alles besprochen haben“, kommentiert der Mann aus Oklahoma, der sich „gesegnet fühlt, mit zwei großartigen Quarterbacks“ zu spielen und gespielt zu haben. Und wer ist nun besser? „Jeder ist auf seine eigene Weise gut.“

Welker kam in 13 regular-Season-Partien auf zehn Touchdowns und 73 Catches für 778 Yards fangen. Gleich vier Offensivkräfte – dazu noch Demaryius Thomas (WR/14), Julius Thomas (TE/12) und Eric Decker (WR/11) – konnten Touchdown-Pässe von Peyton Manning im zweistelligen Bereich fangen.

„Das ist sicher einer der besten Receiver-Corps, in dem ich je gespielt habe“, untertreibt Welker angesichts der Rekordsaison. In dieser war er wie gewohnt in den Slots dieser Ligen zu finden.

Moss schwärmt von Welker

Einer seiner früheren Receiver-Kollegen, Randy Moss, schwärmt von seinem Ex-Mitspieler: „Er macht so viel dreckige Arbeit und ich war damals schon neidisch, wie gut er mit seinem Körper, vor allem seiner Hüfte, umging. Wir haben sicherlich beide voneinander gelernt.“

Moss, der nach der vergangenen Saison seine Karriere beendete und nun TV-Analyst bei FOX ist, blieb in seinen beiden Super Bowls (2008 mit den Patriots, 2013 mit den 49ers) auch ohne Erfolg.

Welker bekommt eine weitere Chance. Und vielleicht sind für ihn ja aller guten Dinge drei.

 

Aus New York City berichtet Bernhard Kastler

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