Lynch: Lieber Taten als Worte

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Diese Strafe hätte ihm wohl wieder geblüht, wenn sich der Top-Touchdown-Rusher dieser Saison (12) geweigert hätte, am Media Day teilzunehmen.

Er überlegte zwar, nicht zu kommen, tat es dann aber doch. Für sechs Minuten und 20 Sekunden der einen Stunde, in der Spieler und Trainer zur Verfügung stehen sollten.

Immerhin.

"Den Fans ist es egal, was ich sage, sie wollen, dass ich meine Leistung bringe", ist sich Lynch - angesprochen auf seine rare Verfügbarkeit gegenüber den Medien - ("Ich fühle mich nicht unwohl dabei") sicher.

"Einfach meiner Arbeit nachgehen"

Der frühere Buffalo-Running-Back macht aber zumindest keinen Hehl daraus, dass er die Aufmerksamkeit der Medien nicht im Ansatz genießt. Als einziger hatte er übrigens die Kapuze aufgezogen und eine Sonnenbrille auf - in der Halle.

"Mir geht es um die Action auf dem Feld und nicht um den unnötigen Talk davor. Das interessiert mich nicht. Ich finde es toll, dass die Leute etwas von mir hören wollen, aber ich will einfach meiner Arbeit nachgehen."

Das tut "Beast Mode" die vergangenen Monate eindrucksvoll. Lynch besticht durch sein enorm physisches Spiel ("Football verlangt das, ich bin das wohl einfach gewohnt") und stellte das auch im Championship Game mit seinem Touchdown gegen die 49ers unter Beweis. 

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