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Schwaiger testet Talent: "Suche langfristige Lösung"

Das Karriereende ist für Stefanie Schwaiger kein Thema mehr.

Die Niederösterreicherin sucht eifrig nach einer Ersatzpartnerin für ihre zurückgetretene Schwester Doris. Neben der kurzfristigen Lösung mit Babsi Hansel hat sie auch eine langfristige Variante im Test.

Testlauf in Gstaad

In Zwettl haben Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel das Training für den Grand Slam in Gstaad, wo sie fix im Hauptbewerb stehen, aufgenommen.

Das Gespann wird aber vorerst nur dieses Turnier in der Schweiz gemeinsam bestreiten, danach entscheidet Schwaiger und ihr Trainerteam über eine Fortsetzung.

Chukwuma als Alternative

Eine Alternative ist auch Lisa Chukwuma.

Die 22-jährige Hallenspielerin war bis zum (heutigen) Mittwoch in Zwettl dabei.

Chukwuma trat international am Beach bisher noch nicht in Erscheinung. Auf nationaler Ebene konnte sie mit Partnerin Katharina Almer einige Erfolge feiern.

"Suche längerfristige Lösung"

"Ich suche eine längerfristige Lösung", erklärte Schwaiger der APA.

Für die 27-Jährige ist ein Karriere-Ende kein Thema mehr, Olympia in Rio 2016 heißt das große Ziel. Mit SVS-Post-Spielerin Chukwuma könnte sie auch darüber hinaus denken, die 30-jährige Hansel plant noch genau bis zu den Spielen.

"Umstellung wird Zeit in Anspruch nehmen"

"Bis Gstaad bleibt uns nicht viel Zeit", sagte die Salzburgerin. "Auch dauert es eine Weile, da wir beide Blockspielerinnen sind. In einer Woche kann da nicht alles funktionieren."

Hansel weiß auch, dass sie mit Chukwuma eines der größten Talente als "Kontrahentin" hat.

Auch Schwaiger will nichts überstürzen. "Die Umstellung wird auf jeden Fall einige Zeit in Anspruch nehmen. Zu viel darf man von uns in Gstaad nicht erwarten."

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