Doppler/Horst verzichten auf Start in Luzern

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Clemens Doppler und Alex Horst müssen sich noch gedulden.

Das Duo fehlt auf der Entry List für das Open in Luzern. "Es geht allen gut“, gibt Trainer Robert Nowotny auf LAOLA1-Nachfrage Entwarnung und erklärt den verschobenen Saisonstart.

Die kurzfristig zurückgezogene Nennung habe "strategische Gründe.“

"Alles knapp beisammen"

Die Überlegungen des Duos sind längerfristig ausgerichtet. Und sind auf die niedrigere Punkte-Dotation des Opens gegenüber den Grand-Slam- und Master-Series-Turnieren zurückzuführen.

"Alle unsere direkten Konkurrenten haben zurückgezogen“, erklärt Nowotny. "Luzern hätte Auswirkungen auf Stavanger und St. Petersburg haben können, weil rund um uns in der Entry List alle knapp beisammen liegen. Es ist sinnvoller, bei den folgenden Grand-Slams- und Masters-Turnieren fix im Hauptbewerb starten zu können.“

"Ich denke, dass es gut ausgeht“

Der Punktevergleich macht sicher: Ein 5. Rang bei einem Grand Slam bringt 480 Punkte, um mit dieser Ausbeute von einem Open heimzureisen, ist ein Sieg (500 Punkte) nötig.

"Ich denke, dass es gut ausgeht“, so Nowotny weiter. "Und sollte es in der Olympia-Quali eng werden, können wir noch immer im Herbst das eine oder andere Open spielen.“

Damit starten Doppler/Horst Ende Mai in Moskau in die Tour. Danach folgen die ersten beiden Major-Turniere in Porec und Stavanger und ein Grand Slam in St. Petersburg (USA).

Hansel/Schwaiger profitieren

Von kurzfristigen Absagen profitieren Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel. Das Duo rutscht direkt in den Hauptbewerb und erspart sich – wie bereits beim Saisonstart in Fuzhou – die Qualifikation. Lena Plesiutschnig und Katharina Schützenhöfer sind die Nummer 2 der Quali-Entry-List.

Im Herrenbewerb ist Österreich nach der Absage von Doppler/Horst durch drei Teams in der Quali vertreten: Eglseer/Müllner, Kunert/Dressler und Hupfer/Hörl.

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