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Schwaigers nach Matchbällen im Achtelfinale out

Doris und Stefanie Schwaiger sind im Achtelfinale der WM in Rom knapp an den Brasilianerinnen Talita/Antonelli gescheitert.

Sie unterlagen den Weltranglisten-Zweiten im Foro Italico in einer dramatischen Partie und nach drei vergebenen Matchbällen 1:2 (18,-15,-20) und mussten sich den WM-Dritten von 2009 somit auch im siebenten Duell geschlagen geben.

Out gegen "Angstgegnerinnen"

Vor zwei Jahren hatte das Geschwisterpaar aus dem Waldviertel gegen Talita/Antonelli im WM-Viertelfinale verloren und seither auch in ihren bisherigen zwei Endspielen auf der World-Tour gegen das in Rom als Nummer zwei gesetzte Topteam den Kürzeren gezogen.

Diesmal lieferten die Weltranglisten-Vierten den Brasilianerinnen bei hochsommerlichen Temperaturen ein hochdramatisches Duell, in dem diese nach der Abwehr von drei Matchbällen schließlich ihren fünften nutzten.

Vergebener Matchball schmerzt

Doris Schwaiger trauerte den vergebenen Möglichkeiten auf den neuerlichen Viertelfinaleinzug nach, durfte sich aber mit dem sechsten Top-Ten-Ergebnis der Saison und dem zweitbesten WM-Abschneiden nach Stavanger 2009 trösten.

"Natürlich ist die Enttäuschung groß. Vor allem der von mir vergebene Matchball tut sehr weh. Aber in einer solch knappen Partie entscheiden einfach Kleinigkeiten", meinte die 26-Jährige.

Positives mitnehmen

Ihre Schwester, die das Match mit einem Ball ins Netz beendete, hob den aufgeholten Rückstand im Entscheidungssatz hervor.

"Wir waren schon 10:13 hinten und haben und noch einmal zurückgekämpft. Das war ein sehr gutes Spiel von uns, in dem wir unsere Chancen hatten, sie aber leider nicht genutzt haben", so die 24-Jährige.

"Mit dem neunten Platz haben wir unser Ziel erreicht, aber natürlich sind wir auch enttäuscht."

"Unser Tag wird noch kommen"

"Sehr schade, die Mädels haben echt toll gespielt und hätten sich den Sieg redlich verdient", trauert Trainer Martin Olenjak dem Sieg nach.

"Wir können aber erhobenen Hauptes auf eine positive WM zurückblicken, da wir wichtige Punkte für die Olympischen Spiele sammelten und sahen, dass wir uns mit den Top Teams auf einer Ebene befinden. Unser Tag wird noch kommen – davon bin ich überzeugt."

Antonelli Talita Doris Stefanie
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