Sirtaki-Welle, Tomahawk & mehr - der Fan-Crashkurs

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Wien – Es ist wieder soweit: Klagenfurt bittet zur größten Beach-Party des Jahres. Zum zweiten Mal nach 2015 ist die "Capital of Beachvolleyball" Schauplatz einer EM.

Das Turnier am Wörthersee hat sich seit der Premiere 1996 zu einem Fixpunkt im Beachvolleyball- und Event-Kalender entwickelt.

Die Spieler sind Jahr für Jahr voll des Lobes ob der perfekten Rahmen-Bedingungen. Die Stimmung ist – auch wenn das Wetter nicht mitspielt – top.

Verantwortlich dafür sind Tom „The Voice“ Bläumauer, Flo Rudig und ihr Team. Mit „That’s the way“ hat sich in Klagenfurt eine echte Beach-Hymne entwickelt. Die Welle rollt nicht einfach durchs Stadion, sie wird zelebriert.

Ein Tipp an die Fans: Durch die EM beginnt der Hauptbewerb bereits am Dienstag, der Mittwoch ist am Center Court komplett in rot-weiß-rot gehalten - alle acht heimischen Teams sind im Einsatz. Also nicht aufs Wochenende warten und dann möglicherweise nicht mehr ins volle Stadion kommen.

Wer nicht nach Klagenfurt fahren kann: LAOLA1.tv überträgt ab Dienstag umfangreich LIVE von der EM.

Für Klagenfurt-Debütanten haben wir einen Crashkurs:

Die einfache Welle: Eine „Standard-Übung“ am Party-Court – die Welle. Der "Klassiker" sorgt auf den Rängen immer für Party-Stimmung. Dazu gehört dann natürlich auch der Song „Die perfekte Welle“…

Langsame Welle: Eines der absoluten Highlights in Klagenfurt. Zu den Klängen des Donauwalzers wird die Welle in Zeitlupen-Tempo zelebriert. In den Pausen zwischen den Spielen ist es auch schon vorgekommen, dass die Welle einige Minuten über den Center Court gewandert ist. Auch schon „gesichtet“ bei den Olympischen Spielen 2000 am Bondi Beach und 2004 in Athen.

Sirtaki-Welle: Ein echter Stimmungs-Macher. Mit griechischen Klängen unterlegt geht’s bei der Sirtaki-Welle zur Sache. Nach langsamem Beginn steigert sich der Rhythmus des Liedes und damit auch der Welle. Am Ende jagt die Welle im Eiltempo durch das Party-Volk.

Service-Welle: Wie der Name schon sagt kommt diese Welle beim Aufschlag zum Einsatz. Wenn sich der Spieler bereit macht, die Arme - am besten versehen mit einem Riesenhandschuh - nach vor und mit einem lauten und langen "O-o-o-o-o" untermalen. Beim Aufschlag dann mit einem lauten Ausruf die Arme nach oben reißen.

Action:

Umrühren in der Sandkiste: Ertönt der Song "Whoomp, there it is" aus den Boxen, wissen Klagenfurt-Jünger was zu tun ist. Der Party-Court wird kräftig umgerührt. Arme vor dem Körper zusammenhalten und dann im kreisenden Bewegungen im Rhythmus nach vorne stoßen. Macht sich auch am besten mit den Riesen-Handschuhen.

Songs:

That’s the way: DER Klassiker schlechthin in Klagenfurt. Die Premiere gab’s 1999 – seither hat sich der Hit zur Hymne von Klagenfurt entwickelt. Das ganze wird richtig zelebriert. Eine Tribüne singt „That’s the way“ – die nächste „Aha, aha“ – und die dritte „We like it“. Unbedingt aufpassen, auf welcher Tribüne man sitzt, damit der Einsatz passt.

Mein Block: Herausragende Blocks werden mit „Mein Block“ von Sido zelebriert. Nach einem „Monster Block“ einfach die Hände rauf und im Rhythmus mit wippen.

„I am from Austria“: Die heimliche National-Hymne hat auch den Weg an den Wörthersee gefunden. So wurden Nowotny/Gartmayer 2006 am Samstag um 8 Uhr früh auf allem prallen Center Court mit dem Evergreen von Rainhard Fendrich begrüßt. Karaoke mit Gänsehaut-Faktor.

Put your hands up: Die Aufforderung ist klar – Hände rauf und kräftig im Takt mitklatschen.

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