Kooperation mit Bayern soll Wiens Basketball pushen

Aufmacherbild
 

Eine exklusive Kooperationsvereinbarung mit dem deutschen BBL-Klub Bayern München und den Vienna D.C. Timberwolves wurde vergangenen Freitag in Wien verabschiedet.

Gegenstand der Kooperation ist der gegenseitige Know-how-Transfer in der Nachwuchsarbeit und ein Weg für talentierte Wölfe bis in die Euroleague.

„Die Nachwuchsarbeit der Timberwolves hat bewiesen, dass Basketball in Wien sehr viel Potenzial hat. Durch die Kooperation werden dem Wiener Basketballnachwuchs große Chancen eröffnet“, freut sich Bildungs- und Sportstadtrat Christian Oxonitsch anlässlich des Besuchs der Delegation des Basketball Managements aus Wien und Bayern.

Akademie-Modell interessant

Wien stellt den Bayern das Know-how der Timberwolves Basketball Akademie zur Verfügung. München profitiert von den Erfahrungen aus den Leistungssportgymnasien, einer Schulform, die es talentierten NachwuchsportlerInnen ermöglicht, Leistungstraining und Ausbildung in einer AHS zu verbinden. Der Lehrstoff einer normalen vierklassigen AHS Oberstufe wird auf fünf Jahre aufgeteilt.

Die SportlerInnen maturieren mit 19 Jahren, haben aber durch die gestreckte Gestaltung des Lehrplanes die Möglichkeit, ihren Trainings und Wettkämpfen nachzukommen. Vienna D.C. Timberwolves kooperieren – wie auch der Nachwuchs des FK Austria – mit dem ORG 10., Wendtstattgasse. Interessant für den deutschen Kooperationspartner ist auch das Know-How Wiens im Bereich des Schulbaus.

Erfahrungs- und Know-how-Austausch

Wien kann von den Bayern lernen, wie man Basketball so entwickeln kann, dass man bei Bundesligaspielen eine vormals leere Halle nun mit fast 7.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz füllt. Und das nicht einmal, sondern immer!

Außerdem bringt Bayern München die Expertise aus internationaler Nachwuchsarbeit und –organisation in die Donaustadt. Interessant ist für Wien auch besonders, mit welchen Mitteln und im Rahmen welcher PPP (Public-Private-Partnership) die notwendige Infrastruktur geschaffen werden konnte. Und wie man die Privatwirtschaft motivieren kann, Geld sinnvoll zu investieren. In Deutschland funktioniert dieses Konzept sehr gut.

"Bayern München gehört zum Feinsten"

„Mit zwei so starken Partnern, Stadt Wien und Bayern München, sind wir mehr als motiviert, der sehr urbanen Weltsportart Basketball auch in Wien zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt Wolfgang Horak, Timberwolves-Präsident aus Leidenschaft.

Und weiter: „Wir orientieren uns an den Besseren und Bayern München gehört zum Feinsten. Wir bleiben unserer Philosophie von Breitensport für alle und Spitzensport für Talente treu. Mit dieser Kooperation spannen wir einen Bogen von siebenjährigen Einsteigern bis zur Euroleague und das ist einzigartig in Österreich“.

"Nachwuchsarbeit ist beispielhaft"

Peter Kemmer, Abteilungsvorstand Bayern München Basketball, streut Rosen: „Die Nachwuchsarbeit der Timberwolves ist beispielhaft und die Kooperation eröffnet uns viele Möglichkeiten von Coach Clinics und gemeinsamen Trainingscamps über Schüler- und Sportleraustausch bis zu internationalen Turniere und Einbau von Timberwolves-Talenten in unsere Kampfmannschaft“.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen