NBA-Roundup: Siege für Dallas und Miami

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Kein Dirk Nowitzki. Kein Delonte West. Und schon nach wenigen Minuten auch kein Jason Kidd.

Aber auch ohne ihre drei Starter feierten die Dallas Mavericks einen 116:101-Erfolg gegen die Utah Jazz vor heimischer Kulisse.

Maßgeblichen Anteil daran hatte Rodrigue Beaubois, der den NBA-Champion mit 22 Punkten, sieben Assists, sechs Rebounds und vier Blocks (!) zum Sieg führte.

„Es war ein guter Tage und ein gutes Spiel. Ich habe mir gesagt: Wenn du die Chance bekommst, dann nütze sie“, so der hochgelobte Franzose nach dem Spiel.

Sonderlob von Coach Carlisle

Die Formkurve beim 23-Jährigen, der, obwohl Vince Carter wieder fit war, in der Starting-Five stand, zeigt steil nach oben.

Nach dem Ausfall von Kidd mit Wadenproblemen wechselte er auf die Point-Guard-Position und konnte auch dort überzeugen. Mit gutem Auge setzte er die Teamkollegen ein, traf gute Entscheidungen und setzte die Jazz-Defense mit seinen Drives und Würfen unter Druck.

„Er hat den Gegner richtig gelesen und in den passenden Momenten die richtigen Aktionen gesetzt“, gab es von Coach Rick Carlisle ein Sonderlob für Beaubois, der aber gut von seinen Teamkollegen unterstützt wurde.

Odom deutet seine Klasse an

So lieferten die Mavs die besten Offensiv-Leistung der Saison ab, waren gut 24 Punkte über dem bisherigen Punkteschnitt.

Auch dank Lamar Odom, der erstmals seine Klasse im Dallas-Jersey ausspielen konnte: 19 Punkte und fünf Rebounds.

Dabei hatten die Verantwortlichen noch überlegt, dem „Sixth Man of the Year“ eine Pause zu gönnen und ihn eine Woche aus dem Spielbetrieb zu nehmen.

Starke Mavs-Teamleistung

Dazu traf Jason Terry wieder seine Würfe, konnte Shawn Marion an seine starken Leistungen der letzten Tage anknüpfen und feierte auch Vince Carter ein erfolgreiches Comeback mit 12 Zählern

Erst zum zweiten Mal in dieser Saison punkteten sechs Mavericks zweistellig. Auch weil gegen Utah die Dreier, 11 von 19 Versuchen, ihren Weg in den Korb fanden.

Ohne Dirk Nowitzki hat der Meister drei seiner letzten vier Spiele gewonnen, der Deutsche schwitzt derzeit für sein Comeback.

Knicks werfen aus allen Lagen

Nicht ins Schwitzen kamen die Miami Heat gegen die New York Knicks. Neben einem 99:89-Erfolg freute sich der letztjährige Finalist auch über ein starkes Comeback von Dwyane Wade, der mit Knöchelproblemen länger ausfiel.

Aber 28 Punkte waren Balsam auf Verletzung und Seele. Nur Superstar-Forward LeBron James traf mit 31 Zählern noch mehr Punkte als der Superstar-Guard.

Da half es den Knicks auch nichts, dass sie aus allen Lagen warfen. Gleich 43 Dreier-Versuche knallte die Franchise aus dem „Big Apple“ auf das gegnerische Brett.

Damit wollte NY das Fehlen von Carmelo Anthony übertünchen. Bis zur Hälfte des vierten Viertels gelang das auch ganz passabel, aber dann drehten Wade und James entscheidend auf und ließen die Heat davon ziehen.

Rose und Durant mit High-Scores

Miami bleibt im Osten die Nummer 2 hinter den Chicago Bulls, die sich gegen die Milwaukee Bucks 107:100 durchsetzten.

MVP Derrick Rose stellte mit 34 Punkten eine persönliche Bestmarke auf.

Im Westen gibt weiter Oklahoma den Ton an. Die City Thunder verteidigten den Platz an der Sonne mit einem 120:109 gegen die Golden State Warriors.

Und natürlich war wieder Kevin Durant der Top-Scorer für OKC, seine 37 Punkte überstrahlten den Rest.

Die weiteren NBA-Ergebnisse: New Orleans Hornets-Orlando Magic 93:67, Houston Rockets-Washington Wizards 103:76, Minnesota Timberwolves-San Antonio Spurs 87:79, Denver Nuggets-Toronto Raptors 96:81, Portland Trail Blazers-Phoenix Suns 109:71

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