James und Co. lassen Hawks keine Chance

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Die Eastern Conference Finals entwickeln sich einseitiger als erwartet. Die Cleveland Cavaliers gewinnen auch das zweite Auswärtsspiel bei den Atlanta Hawks und führen nach einem 94:82-Erfolg im "Best of seven" mit 2:0.

Und das, obwohl Kyrie Irving wegen seiner Verletzung im linken Knie nicht eingesetzt wird und bei den Hawks der während Spiel eins ausgefallene DeMarre Carroll spielen kann.

Zu stark ist LeBron James, der 30 Punkte, elf Assists und neun Rebounds in 39 Minuten sammelt.

LAOLA1 fasst das Spiel zusammen:

ATLANTA HAWKS (1) - CLEVELAND CAVALIERS (2) 0:2

Spiel 2: Hawks - Cavaliers 82:94 (49:54)

Von den Big Three der Cavs bleibt ohne Irving und Kevin Love also nur noch LeBron James übrig. Wobei "nur" noch immer viel zu viel für Atlanta ist - zumindest an diesem Abend.

DeMarre Carroll, dessen Knieverletzung sich zum Glück nur als Überdehnung herausstellte, besteht den "Real-Life-Fitness-Test" nicht und kann James von Beginn an nicht einschränken.

Der Cavs-Star stellt am Anfang auf Score-Modus, ist mit Penetrations genauso erfolgreich wie mit Außenwürfen und erzielt im ersten Viertel 13 Punkte. Timofey Mozgov erwischt mit sechs schnellen Zählern einen guten Start.

Bei den Hawks glänzt zu Beginn Kyle Korver - der Scharfschütze führt die Hausherren zu einer 17:15-Führung nach neuneinhalb Minuten. James und J.R. Smith sorgen jedoch für ein 26:21 aus der Sicht Clevelands nach dem ersten Viertel

Assist-Show beginnt

Die Bank der Cavs kann die Führung verteidigen, auch Shawn Marion kann sich in die Scorerliste eintragen. Nach 19 Minuten verteilt James seinen ersten Assist des Spiels.

Insgesamt sind es in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte vier: je zwei Dreier von James Jones und Iman Shumpert sind die Folge.

Atlanta bleibt mit neun Punkten in den letzten zwei Minuten im Spiel, Al Horford und Co. liegen zur Halbzeit mit 49:54 zurück.

Korver verletzt sich

Nach Seitenwechsel ziehen die Gäste allerdings davon. Nun profitiert Matthew Dellavedova, der statt Irving in der Starting Five steht, von den Anspielen James'.

Atlantas Starter erwischen einen schwachen Tag und kommen auf insgesamt nur 46 Punkte bei einer Quote von 18/49.

In der 32. Minute wächst die Differenz auf 78:58 an. Dennis Schröder kann mit Drives verkürzen, aber Korver verletzt sich am Knöchel, als Dellavedova sich ihm nach einem freien Ball hechtend an die Füße schmeißt.

Thompson dominiert den Rebound

Im Schlussabschnitt kommen die Hawks auf 14 Zähler heran, doch James und Co. ziehen schnell wieder davon. Drei Minuten vor Schluss heißt es 94:75 - ein echter Blow-out-Win.

Neben James sticht auch Tristan Thompson hervor, der zwar nur sieben Punkte erzielt, aber 16 Rebounds holt. Shumpert (16), Dellavedova (11) und Mozgov (10) scoren zweistellig. Jones und J.R. Smith kommen auf je neun Zähler.

Schröder führt Atlanta mit 13 Punkten an, Korver, Horford und Jeff Teague erzielen je zwölf.

Cleveland trifft zwölf von 30 Dreier-Versuchen, Atlanta nur sechs von 26.

Geburtstagsgeschenk

"In den Playoffs braucht man mehr. Bessere Exekution, bessere Screens. Man muss die Sachen härter machen", resümiert Hawks-Coach Mike Budenholzer, dessen Gegenüber David Blatt an seinem 56. Geburtstag mit einem Sieg beschenkt wird.

James zieht mit seinem 74. 30-Punkte-Spiel in den Playoffs mit Jerry West gleich. Nur Michael Jordan (109), Kobe Bryant (88) und Kareem Abdul-Jabbar (75) haben mehr.

Die Serie wechselt nun für zwei Spiele nach Ohio, Spiel drei steigt in der Nacht auf Montag (2.30 Uhr MESZ). In den Western Conference Finals reisen die Golden State Warriors mit einer 2:0-Führung zu den Houston Rockets.

Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 Mi. 20. Mai Hawks CAVALIERS 89:97
2 Fr. 22. Mai Hawks CAVALIERS 82:94
3 So. 24. Mai Cavaliers Hawks
4 Di. 26. Mai Cavaliers Hawks
*5 Do. 28. Mai Hawks Cavaliers
*6 Sa. 30. Mai Cavaliers Hawks
*7 Mo. 1. Juni Hawks Cavaliers
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