Pacers setzen Ausrufezeichen

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Die Conference Finals der NBA beginnen am Sonntagabend mit einem doch etwas überraschenden Ergebnis.

Die bislang in den Playoffs einigermaßen strauchelnden Indiana Pacers lassen Titelverteidiger Miami Heat in Spiel eins der Best-of-seven-Serie keine Chance.

Indiana Pacers (1) - Miami Heat (2) ... 1:0

Spiel 1: Pacers - Heat 107:96 (55:45)

Seit dem packenden Duell in den letztjährigen Eastern Conference Finals haben viele die Indiana Pacers als ebenbürtigen Gegner der Miami Heat gesehen.

Die extremen Ups und Downs des Teams aus Indianapolis in den letzten Wochen ließen die Experten vor dem heurigen Re-Match dann doch zweifeln.

In Spiel eins setzen die Pacers allerdings ein großes Ausrufezeichen und feiern einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

Pacers starten wurfsicher

Gleich im ersten Viertel treffen die Hausherren fünf Dreipunkter: George Hill netzt drei, Paul George zwei Distanzwürfe ein. Das Spiel beginnt mit einem 7:0, mit 30:24 geht es in die erste Pause.

30 Punkte im ersten Viertel erzielten die Pacers zuletzt am 27. Februar.

Zwar hält der äußerst frisch wirkende Dwyane Wade die Heat im zweiten Viertel im Spiel, doch näher als auf vier Zähler kommt Miami nicht heran. Zu ausgeglichen präsentiert sich die Starting Five der Pacers.

Coach Vogel vertraut seiner großen Line-up, wodurch es zu kuriosen Match-ups kommt: David West verteidigt zum Beispiel teilweise Ray Allen. Der Erfolg gibt ihm Recht: Zur Halbzeit liegt Indiana 55:45 voran.

Vorteile auf allen Linien

Nach Seitenwechsel tut sich wenig: Die Heat können nur auf acht Punkte verkürzen, während der Vorsprung der Pacers dank des Inside-Duos Roy Hibbert und West zwischenzeitlich bis auf 19 Zähler anwächst.

Indiana weiß seinen Größenvorteil am Rebound zu nützen (38:29), trifft seine freien Würfe (8/19 Dreier gegenüber 5/23 der Heat) und steht viel öfter an der Freiwurflinie (29/37 gegenüber 10/15).

Neben der Starting Five (George 24, Hibbert und West je 19, Stephenson 17, Hill 15) scort auch C.J. Watson (11) zweistellig.

Wade und James stark

Wade (27, 12/18) und LeBron James (25, 11/18, 10 Rebounds, 5 Assists, 3 Steals) spielen stark, können die Niederlage jedoch nicht verhindern. Chris Bosh bleibt mit neun Zählern blass, Chris Andersen (14) und Ray Allen (12) sind erfolgreicher als der All-Star.

Im fünften Saisonduell der beiden Teams gibt es den fünften Heimsieg - und das, obwohl die Pacers in den ersten beiden Runden gegen Atlanta und Washington jeweils ihr erstes Heimspiel verloren.

Spiel 2 steigt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 So. 18. Mai PACERS Heat 107:96
2 Di. 20. Mai Pacers Heat
3 Sa. 24. Mai Heat Pacers
4 Mo. 26. Mai Heat Pacers
*5 Mi. 28. Mai Pacers Heat
*6 Fr. 30. Mai Heat Pacers
*7 So. 1. Juni Pacers Heat
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