Pacers schlagen überraschend zurück - Spurs siegen

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Indiana hat in der NBA-Playoff-Serie gegen Miami überraschend ausgeglichen. Die Pacers feiern einen 78:75-Auswärtserfolg und stellen damit auf 1:1.

Die Gäste überzeugen dabei im Kollektiv: Gleich vier Starter punkten zweistellig, neun Spieler schreiben insgesamt an.

Bester Werfer ist dabei David West, dem ein Double-Double (16 Punkte, zehn Rebounds) gelingt.

"Großartige Teamleistung"

"Das war eine großartige Teamleistung. Wir haben toll zusammen gehalten, gut kommuniziert, jeder konnte sich auf den anderen verlassen", lobte Guard George Hill (15 Punkte) seine Pacers.

Bei den Heat überzeugt einmal mehr Superstar LeBron James mit 28 Punkten. Dwyane Wade folgt knapp dahinter mit 24.

Für Miami ist es die erste Niederlage nach zuletzt 13 Playoff-Heimsiegen in der Eastern Conference.

Spurs einfach frischer

Die San Antonio Spurs gewinnen indes das erste Spiel gegen die Los Angeles Clippers mit 108:92.

Dabei profitieren die Hausherren vor allem von ihrer Frische.

Den Clippers steckte offenbar noch die Serie gegen Memphis (4:3) in den Knochen.

"Schwer zu sagen, ob sie müde waren oder nicht. Das Spiel hat sich einfach so entwickelt", sagte Spurs-Guard Ginobili.

Rabenschwarzer Tag für Paul

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Clippers-Star Chris Paul, dem nur sechs Punkte gelingen.

"Gute Spiel, Daddy", sagte sein Sohn später in der Kabine.

"Nein, schlechtes Spiel. Daddy hatte heute ein ganz schlechtes Spiel. Daddy hat nichts getroffen", erwiderte Paul darauf, um später den Journalisten zu erklären:

"Ich habe eigentlich alle Würfe so bekommen, wie ich sie wollte. Ich konnte sie einfach nicht verwerten. Das ist das Frustrierende daran. Das darf in den Playoffs einfach nicht passieren."

Die nächste Gelegenheit, um es besser zu machen, hat Paul am Donnerstag Abend.

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