James vernascht die Rockets

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Es war einer dieser Abende, an denen ihn nichts aufhalten kann.

In der Nacht auf Dienstag war es wieder einmal so weit: LeBron James wollte punkten und tat es.

Beim 113:110-Sieg seiner Miami Heat kam der MVP auf 38 Zähler, 32 davon nach der Pause.

14 von 26 Feldwürfen verwandelte James, davon fünf von acht Dreiern. Zehn Rebounds und sechs Assists waren Draufgabe.

Die Rockets lagen 90 Sekunden vor Schluss mit 110:106 voran. Natürlich war es James, der mit fünf Punkten in Folge konterte.

Nachdem Jeremy Lin einen Dreier vergeben hatte, traf Chris Bosh zwei Freiwürfe und James Harden ließ die Chance zum Ausgleich aus der Distanz ungenützt.

24 Punkte von Bosh

Bosh erzielte 24 Punkte und holet zehn Rebounds, Dwyane Wade steuerte 19 Zähler zum sechsten Heat-Erfolg im achten Spiel bei.

Chandler Parsons führte Houston mit 25 Punkten an, Harden erzielte 22. Ömer Asik legte 19 Punkte und 14 Rebounds auf.

"Ich habe erwartet, dass er jeden Wurf treffen würde, den er hinauf ließ", so Bosh über James' Run in der zweiten Hälfte.

Drei Overtimes in Kanada

Dramatischere Szenen spielten sich in Toronto ab: Die Raptors mussten sich den Utah Jazz mit 133:140 erst nach drei Verlängerungen geschlagen geben.

Paul Millsap (34), Al Jefferson (24 und 17 Rebounds), Randy Foye (20) bzw. DeMar DeRozan (37), Jose Calderon (20 und 17 Assists) und Linas Kleiza (20) knackten allesamt die 20-Punkte-Marke.

Jefferson traf zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit einen Dreier zum Ausgleich - der Ball sprang am Ring herum, bevor er es sich überlegte und durch das Netz ging. Es war übrigens erst der zweite Treffer des Centers aus der Distanz in neun Jahren und bei 26 Versuchen.

Jeffersons seltener Dreier

Auch in der ersten Overtime war es Jefferson, der den Ausgleich herstellte, DeRozan vergab auf der anderen Seite.

In der zweiten Verlängerung stellte Raptors-Guard John Lucas sieben Sekunden vor Ende auf 125:125.

In der dritten Overtime schließlich war es Millsap, der nicht zu stoppen war und Utah den ersten Sieg im fünften Auswärtsspiel einbrachte.

Rondos Streak hält an

Die Boston Celtics entschieden den Schlager bei den Chicago Bulls mit 101:95 für sich. Beide Teams halten nun bei 4:3.

Rajon Rondo führte eine starke Starting Five der Celtics mit 20 Punkten, zehn Assists, neun Rebounds und fünf Steals an.

Der Point Guard hat damit in schon 31 aufeinander folgenden Spielen mindestens zehn Assists verteilt - der längste Streak seit John Stockton 1989 mit 37 in Serie.

26 Zähler und elf Rebounds von Luol Deng reichten den Bulls nicht.

Thunder verhindern Blamage

Die Oklahoma City Thunder verhalfen den Detroit Pistons beinahe zum ersten Sieg im achten Saisonspiel.

Im Schlussviertel verwandelte der Vize-Meister (6:2) jedoch noch ein 62:73 in einen 92:90-Erfolg. Russell Westbrook war mit 33 Punkten und zehn Rebounds Mann der Partie, Kevin Durant kam auf 26 Zähler.

Minnesota zeigt Charakter, Bynum weiter out

Trotz fünf Ausfällen (Love, Rubio, Roy, Barea, Budinger) gewann Minnesota in Dallas 90:82. Nikola Pekovic (20), Andrei Kirilenko (16, 11 Rebounds), Alexey Shved (16) bzw. Darren Collison (21) und O.J. Mayo (18) waren Topscorer.

Milwaukee (Brandon Jennings 33) gewann in Philadelphia 105:96. Die 76ers müssen mindestens fünf weitere Wochen auf ihren Neuzugang Andrew Bynum verzichten - wegen Komplikationen in seinem Knie.

Phoenix besiegte Denver dank 21 Punkten von Goran Dragic 110:100, Portland unterlag Atlanta 87:95.

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