Bryant: "Das macht einfach keinen Sinn"

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Wer ist nun die Nummer 1 in New York?

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren es die New York Knicks, die das zweite Saisonduell mit den Brooklyn Nets für sich entscheiden konnten.

Gingen die Knickerbockers noch am 26. November nach Overtime mit 89:96 baden, so gewannen sie diesmal knapp 100:97 nach 48 Minuten.

Melo on fire

Mann des Spiels war einmal mehr der sich in Topform befindliche Carmelo Anthony, der mit 45 Punkten eine Saisonbestleistung erzielte.

Dabei lagen die Knicks schon früh mit 17 Punkten hinten, kämpften sich aber zurück und Ex-Nets-Spieler Jason Kidd sorgte schließlich 24 Sekunden vor Schluss mit einem Dreipunkter für den Sieg.

"Ich hasse ihn", meinte Nets-Guard Deron Williams. Dies war freilich ein Scherz, denn die Ex-Kollegen sind weiterhin gute Freunde.

"Es ist toll für New York"

Der "Beschuldigte" entschuldigte sich nicht: "Ich bin ein Wettkämpfer, ich will einfach gewinnen." Klar ist, die Rivalität hat sich mit dem Umzug der Nets von New Jersey nach Brooklyn spürbar gesteigert.

"Es ist eine Rivalität. Wir sind in derselben Division, wir sehen uns vier Mal im Jahr. Es ist toll für New York, das in Manhattan und Brooklyn zu haben. Wenn wir kommen, ist es eine Schlacht, genauso, wenn sie kommen", analysierte Anthony das Duell.

Die Knicks führen die Eastern Conference mit 16 Siegen und fünf Niederlagen an, die Nets halten bei einer Bilanz von 11-9.

Lakers kassieren nächste Pleite

Diese hätten die Lakers und ihr (Ex-Knicks-)Coach Mike D'Antoni gerne, doch kassierten sie im 22 Spiel die bereits 13. Niederlage.

Diesmal musste sich die Franchise aus Los Angeles in Cleveland geschlagen geben, 94:100 stand es am Ende - und das obwohl Superstar Kobe Bryant 42 Punkte erzielte.

Bei den Hausherren kehrte Kyrie Irving nach elf Spielen Pause aufgrund eines gebrochenen Fingers zurück und half mit 28 Punkten zum Sieg. Seine elf Assists bedeuteten ein Double-Double zum Comeback.

Bryant verwirrt und sauer zugleich

Bei den Lakers waren die Köpfe tief gesenkt: "Das ist eine meiner herausforderndsten Phasen in meiner Karriere, eine der zudem verwirrendsten", hielt etwa Kobe Bryant fest.

"Wir haben das Talent, zu gewinnen, aber wir tun es nicht. Das ist verwirrend und extremst frustrierend. Es macht einfach keinen Sinn, wir finden immer noch einen Weg, um Spiele zu verlieren", so ein fassungsloser und auch angefressener Bryant ("Ich bin sauer") weiter.

Clippers besser drauf

Die Stadtrivalen aus Los Angeles, die Clippers, haben indes mehr Grund zur Freude, gewannen sie doch in der Nacht in Chicago 94:89 - der siebte Sieg en suite.

Weiters gewannen die Denver Nuggets bei den Detroit Pistons 101:94 und die Washington Wizards bei den New Orleans Hornets 77:70.

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