Lanegger: Zwischen EM-Quali und "King of the Rock"

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Der Start in die "Mission 20-15" ist geglückt!

Österreichs Basketball-Nationalteam feiert zum Auftakt der EM-Qualifikation einen 111:77-Heimsieg gegen Luxemburg (Hier geht’s zum Spielbericht).

„Die Pflicht haben wir einmal erfüllt, aber es war sicher nicht unser bestes Spiel“, sagt Moritz Lanegger im Gespräch mit LAOLA1.

Defensive stärken

Offensiv habe es schon ganz gut gepasst. Immerhin sechs Spieler scorten zweistellig.

Defensiv, analysiert der Guard, müsse man in den nächsten Spielen gegen Dänemark und vor allem gegen die Schweiz aber zulegen.

„Gegen Luxemburg dürfen wir keine 77 Punkte bekommen.“

Einen Zahn zulegen

Dennoch war der Auftakt wichtig für das Selbstvertrauen nach einigen knappen Niederlagen in der Vorbereitung.

Aus dem Konzept bringen ließen sich die besten Basketballer des Landes davon aber nie.

„Wir sind eine Turnier-Mannschaft und haben gewusst, dass wir in den wichtigen Spielen noch einen Zahn zulegen können.“

Steigern mit Aufgaben

Am Sonntag wartet im dänischen Horsens das erste von drei Auswärtsspielen, drei Tage später geht es in Fribourg gegen die Schweiz.

„Es ist sicher kein Nachteil, dass wir uns mit den Aufgaben steigern können.“

Läuft alle nach Plan, soll es am 16. August in Schwechat zum großen Aufstiegs-Finale gegen die Eidgenossen kommen.

Gute Erinnerungen an "KotR"

Eine Woche später steigt in Wien das große Österreich-Finale von „Red Bull King of the Rock“ (Online-Anmeldung).

In diesem Jahr ohne Lanegger, der sich 2012 mit Bruder Alex ein packendes Duell um das begehrte Ticket zum Weltfinale in San Francisco und dort auf Alcatraz lieferte, das er knapp verlor.

„Leider kann ich heuer wegen der EM-Quali nicht dabei sein. Aber ich lege es jedem ans Herz, mitzumachen oder zumindest vorbeizuschauen“, rührt der 23-Jährige die Werbetrommel.

Hart, härter, Streetball

Und welchen Tipp hat er für all jene, die in Wien (3. August), Salzburg (10. August) und Graz (17. August) auf den Court gehen?

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„Seid stark! Wer gut mit dem Rücken zum Korb spielen kann, ist im Vorteil.“ Siehe Hugh „Baby-Shaq“ Jones, der in den letzten beiden Jahren den Titel gewonnen hat.

„Das Werfen kann man eigentlich vernachlässigen. Viel wichtiger ist es, dass man mit körperbetontem, hartem Spiel kein Problem hat.“

Dass Vereinsspieler bei Red Bull King of the Rock im Vorteil sind, glaubt Lanegger nicht. „Am Streetball-Court gelten andere Regeln - genau das macht es so interessant.“

 

Stephan Schwabl

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