Fünf Wiener schocken Gmunden

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Nicht weniger als drei Überraschungen hat der Auftakt des Viertelfinal-Playoffs der Basketball-Liga (ABL) am Osterwochenende gebracht.

Nachdem am Vortag Güssing in Kapfenberg und Fürstenfeld in Klosterneuburg entgegen der Papierform gewonnen hatten, lieferte BC Vienna mit einem 77:76 (28:36)-Erfolg bei Ex-Meister Gmunden am Montag eine Sensation.

WBC Wels gelang gegen Meister Oberwart der einzige Heimsieg.

Nur mit fünf Mann

Gmunden schien gegen den Außenseiter, der das Match mit nur fünf Mann bestritt, einem sicheren Sieg entgegenzusteuern.

Die Gastgeber führten 54:40 (27.) und knapp vor Ende des dritten Viertels noch mit 58:45. Doch im Finish drehten die Wiener das Match.

"Dafür gibt es keine Entschuldigung. Wenn man spielt wie eine Rentnerband, kann man im Viertelfinale nicht bestehen", ärgerte sich Gmunden-Manager Harald Stelzer.

Stazic hat die Nerven

Matchwinner für den BC Vienna war Stjepan Stazic, der sein Team mit einem Drei-Punkte-Wurf zunächst mit 72:71 erstmals in Führung brachte (2 Minuten vor Schuss) und im Finish mit einem Freiwurf und einem weiteren Dreipunkter in letzter Sekunde den Sieg fixierte.

Der Topscorer erzielte alle seine 25 Punkte in der 2. Hälfte.

Dabei hatte Gmunden dank Schöninger 21 Sekunden vor dem Ende noch 76:73 geführt, bei diesem Stand aber durch Mayer zwei Freiwürfe vergeben.

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