Die heiße Phase der ABL beginnt

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Mit dem Viertelfinale beginnt am Sonntag die Play-off-Phase im heimischen Basketball.

In den "best of five"-Serien trifft Vienna als bestes Team des Grunddurchgangs auf die Traiskirchen Lions (8.), die Güssing Knights (2.) bekommen es im Burgenland-Derby mit den Gunners Oberwart (7.) zu tun.

Die Bulls Kapfenberg (3.) bekommen es mit Wels (6.), die Swans Gmunden (4.) mit Tabellennachbar Dukes Klosterneuburg (5.) zu tun.

Es startet bei null

In Topform befindet sich Kapfenberg, das als bestes Team des letzten Grunddurchgang-Viertels ins Viertelfinale brauste, während Wels nur Neunter war.

Wels hat in dieser Saison aber bereits zwei Siege gegen die Kapfenberger gefeiert.

"Wir wissen, dass wir es mit Wels mit einem schwierigen Gegner zu tun bekommen, wir denken nur von Spiel zu Spiel", gab Bulls-Headcoach Schrittwieser als Parole aus.

Für sein Gegenüber Ken Scalabroni beginnt es bei null: "Alles was vorher passiert, ist nichts mehr wert. Eine neue Saison beginnt und jeder hat die Möglichkeit, Meister zu werden. Spielen, kämpfen und siegen ist die einzige Marschroute, um Meister zu werden."

Klare Vorzeichen bei den Wienern

2013-Meister Vienna hat erstmals in der Clubgeschichte den Grunddurchgang auf Platz eins beendet und ist gegen Traiskirchen hoher Favorit.

"Nun wollen wir diesen Sonntag gegen die Traiskirchen Lions den allerersten Play-off-Sieg im Admiral Dome feiern", sagte General Manager Petar Stazic Strbac.

Meister Güssing hat als erste Hürde der Finalphase auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung wie im Vorjahr Oberwart zu bezwingen, da wurde die Serie 3:1 gewonnen.

"Wir freuen uns nach dem langen Grunddurchgang auf die Play-offs. Mit unserem fantastischen Publikum im Rücken wollen wir die Serie natürlich positiv beginnen", meinte der sportliche Leiter Daniel Müllner.

David Hasenburger fällt mit Bänderriss im Knöchel aus.

Defensive als Schlüssel

Beim Gegner weiß man um die Schwierigkeit der Aufgabe.

Oberwart-Headcoach Erik Braal: "Güssing ist der klare Favorit. Eine gut zusammengespielte Mannschaft mit einem guten Coach, die gezeigt hat, dass sie gewinnen kann. Wir bereiten uns auf einen schweren Kampf vor und freuen uns auf dieses Derby."

In Gmunden weiß Manager Harald Stelzer, dass das Verteidigungsspiel besser werden muss. "Das wird die Serie entscheiden, denn wir sind zwar die zweitbeste Offensivmannschaft und die Dukes nur Nummer sieben, in der Defensive ist es aber genau umgekehrt. Wir wissen also, wo wir den Hebel ansetzen müssen."

Auf der Gegenseite will Headcoach Armin Göttlicher "alles in die Waagschale werfen, um in dieser Serie in Führung zu gehen".

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