Neuer Look und mehr Leistung für die WRC

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Neuer Look und mehr Leistung - das sind die markanten Änderungen am WRC-Reglement, das für die Jahre 2017 bis 2019 vom World Motorsport Council beschlossen wurde.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Aerodynamik: Größerer Heckflügel, breitere Überhänge an den Radkästen vorne und hinten und um 55mm mehr bei der Gesamtbreite. Die Teams erhalten dadurch mehr Spielraum bei der aerodynamischen gestaltung der Autos.
  • Leistungs-Steigerung auf 380 PS. Erreicht wird das durch eine Vergrößerung des Durchmessers des Turbo-Begrenzers von 33 auf 36 Milimeter.
  • Reduzierung des Fahrzeug-Gewichts um 25kg auf 1.175 kg.

Evolution, keine Revolution

Die Änderungen werden die größten seit Einführung des aktuell gültigen Reglements 2011 sein. Die Verantwortlichen der FIA betonen aber, dass es sich um eine Evolution, und nicht um eine Revolution handelt.

"Bei diesem Reglement gab es drei Hauptziele: Die Autos spektakulärer zu machen, die Kosten im Blick zu behalten und die Sicherheit zu wahren, wenn nicht zu verbessern. Die Autos werden ohne Zweifel auffälliger und es gibt kleine, aber entscheidende Verbesserungen in Bezug auf die Sicherheit“, sagte Bernard Niclot, der technische Direktor der FIA.

"Als Rennfahrer willst du immer mehr Leistung"

Weltmeister Sébastien Ogier ist von den neuen Regeln begeistert.

"Als Rennfahrer willst du immer mehr Leistung. Ich denke, der größere Heckflügel und die neue Aerodynamik werden dem Auto etwas mehr Downforce, mehr Grip und mehr Speed im Kurveneingang bringen.“

"Das ist auch gut für die Show, weil die zusätzliche Leistung das Fahren für die Fans spektakulärer macht. Mit dem breiteren Chassis werden die Autos auch aggressiver aussehen“, ergänzte er.


"Wird noch aufregender"

"Ein bereits aufregender Sport wird ab 2017 noch aufregender und die Fans dürfen sich auf die positive Entwicklung der WRC freuen“, erklärt Oliver Ciesla, Geschäftsführer der WRC Promoter. "Die Autos der Herstller werden unterschiedlich und dynamisch aussehen."

Und er fügt hinzu: "Wir haben auf die Inputs der Broadcaster und vor allem der WRC-Fans, die an einer Umfrage teilgenommen haben, gehört. Ich kann es nicht erwartet, die Autos 2017 auf der Strecke zu sehen."

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