Sordo tritt Loeb-Erbe an

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Sordo tritt bei Citroen die Loeb-Nachfolge an

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Die Nachfolge von Sebastien Loeb ist seit Donnerstag geklärt: Wie Citroen kurz nach 12 Uhr bekanntgibt, bekommt der Spanier Dani Sordo das wohl begehrteste Cockpit in der Rallye-WM.

Für den 29-Jährigen ist es eine Rückkehr zu dem Arbeitgeber, bei dem er bereits zwischen 2005 und 2010 engagiert war.

"Wir haben uns Zeit genommen und die potenziellen Fahrer einer genauen Prüfung unterzogen. Dani stand auf unserer Liste sehr weit oben und seine Leistung zuletzt in Spanien hat gezeigt, dass er noch immer auf höchstem Level agiert", streut Citroen-Sportchef Yves Matton seinem Neuzugang Rosen.

"Jeder freut sich"

"Dani ist im Team noch immer sehr beliebt und jeder freut sich auf die Rückkehr in unsere Familie", führt der Franzose aus. "Sein Profil ergänzt sich gut mit dem Mikko Hirvonens, da es uns wichtig war, einen für den süderuopäischen und lateinamerikanischen Markt attraktiven Fahrer zu haben."

Sordo selbst freut sich ebenfalls über die Rückkehr: "Ich bin sehr erfreut über die Rückkehr zu dem Team, an das ich so viele schöne Erinnerungen habe. Ich sehe dieses Comeback als große Chance."

Tatsächlich gehört Sordo neben seinem Teamkollegen Hirvonen und dem VW-Trio Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen zu den Top-Kandidaten auf den ersten WM-Titel der "Post-Loeb-Ära".

Nur der Sieg fehlt noch

Sordo, der sich 2005 zum Junioren-Weltmeister krönte, fuhr bei Citroen fünf Jahre lang an der Seite des Rekordweltmeisters. 28 Mal schaffte er in dieser Zeit auf das Siegerpodest, ein Sieg war ihm aber nicht vergönnt.

"Ich jage noch immer meinen ersten WRC-Sieg, bin aber überzeugt, dass ich ihn 2013 hole", gibt sich der Spanier siegessicher.

2008 und 2009 belegte Sordo in der WM-Wertung jeweils Rang drei, dreimal sicherte er gemeinsam mit Loeb Citroen die Konstrukteurs-Wertung.

Sordo auch bei Mini erfolgreich

In den vergangenen beiden Jahren fuhr er für Mini einen Großteil des WM-Programms und sorgte für die einzigen drei Podestplätze der Briten in dieser Zeitspanne.

"Die letzten Jahre waren wichtig für mich.In einem anderen Team bin ich mit unterschiedlichen Arbeitsmethoden in Berührung gekommen und konnte mich mehr in den Entwicklungsprozess einbringen", so Sordo.

Der Startschuss zur neuen Saison erfolgt am 17. Jänner in Monte Carlo, wo Sordo bereits zweimal - jeweils hinter Loeb - Rang zwei belegte.

Michael Höller

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