Unfallserie überschattet Portugal-Rallye

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Die Rallye Portugal wird immer mehr zur Stolperfalle für die WM-Favoriten.

Nach dem frühen Unfall-Aus von Rekordchampion Sebastien Loeb kamen am Freitag auch die Ford-Piloten Jari-Matti Latvala und Petter Solberg von der Strecke ab und mussten eine Zwangspause einlegen.

Beide hatten zum Zeitpunkt ihrer Crashs jeweils die Schotter-Rallye in Portugal angeführt. Das Duo hoffte, am Samstag noch einmal an den Start gehen zu können.

Hirvonen voran

Der Finne Latvala war auf der fünften Wertungsprüfung von der Piste gerutscht und in einem Graben steckengeblieben.

Starker Regen und Nebel hatten das Fahren extrem erschwert. Schon auf der nächsten Etappe patzte auch Latvalas Teamkollege Solberg.

Der Norweger kam von der Strecke ab und konnte nicht mehr weiterfahren. Die Führung übernahm vorerst Citroen-Pilot Mikko Hirvonen.

Loeb bleibt unverletzt

Schon am Donnerstag war die Portugal-Rallye für den achtmaligen Weltmeister Loeb vorzeitig zu Ende gegangen. Nach einem mehrfachen Überschlag mit seinem Citroen musste der Franzose aufgeben.

Grund für den Unfall soll ein Missverständnis zwischen Loeb und seinem Beifahrer Daniel Elena gewesen sein.

Beide überstanden den Crash unbeschadet. Das Auto war hingegen so stark demoliert, dass an eine Fortsetzung der Rallye nicht zu denken war

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