Bestzeit für VW beim WM-Debüt

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"Super-Sebs" dominieren den "Monte"-Auftakt

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Alles beim Alten! Der Startschuss zur Rallye-WM-Saison 2013 ist gefallen und Neunfach-Champion Sebastien Loeb liegt an der Spitze.

Wobei doch alles anders ist. Zum einen fährt Loeb in diesem jahr nur vier WM-Läufe und kann so seinen Titel nicht verteidigen, zum anderen sorgte der zweite "Super-Seb", Landsmann Sebastien Ogier" für die ersten Schlagzeilen.

Traumstart beim VW-Polo-WM-Debüt

Es ist ein altbekanntes Duell mit neuen Vorzeichen: Sebastien Ogier gegen seinen Namensvetter Loeb. Nach den ersten beiden Prüfungen liegen die beiden Franzosen an der Spitze. Während der Volkswagen-Pilot sich in der ersten Prüfung mit 3,7 Sekunden Vorsprung gegen seinen ehemaligen Citroen-Teamkollegen durchsetzte und sensationell die ersten 37,1 gewerteten Kilometer des neuen Polo R WRC als Schnellster beendete, schlug Loeb auf der Prüfung von Burzet nach St. Martial zurück. Mit seiner Bestzeit schob sich der "Teilzeit-Pilot" mit 6,7 Sekunden Vorsprung an die Spitze der "Monte".

Lange Gesichter bei Sordo und Latvala

Weniger glücklich verlief der erste Vormittag der neuen Saison für die Teamkollegen der beiden Spitzenreiter.

Während sich Dani Sordo, der nun wieder für Citroen ins Lenkrad greift, auf dem dritten Rang festsetzen konnte, verlor Mikko Hirvonen auf der zweiten Prüfung des Tages 37,2 Sekunden und liegt aktuell nur auf Rang sechs.

Ähnlich zäh lief es für den zweiten VW-Piloten Jari-Matti Latvala. Auf der Start-Prüfung lag er 33,6 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Ogier und blieb auch auf der zweiten Prüfung deutlich hinter dem Franzosen. Das Ergebnis: Rang zehn.

30-Sekunden-Strafe für Latvala

"Das Setup des Autos ist für diese Bedingungen zu hart, aber wir machten keinen Fehler, was unglaublich ist", freute sich der Finne über die ersten beiden Prüfungen. Zu SP 2 erschien er allerdings zu spät. "Wir wechselten die Reifen und es war nicht genug Zeit für alles, daher waren wir drei Minuten zu spät."

M-Sport-Fords liegen auf der Lauer

Etwas besser verliefen die ersten beiden Stages für M-Sport, die die erste Rallye ohne die werksseitige Unterstützung von Ford in Angriff nehmen.

Überraschenderweise ist es aber nicht Mads Östberg, der den Angriff auf Citroen und Volkswagen anführt, sondern Juho Hänninen, der für M-Sport einige Rallyes bestreiten wird.

Ilka Minor in den Top 10

Er liegt auf dem vierten Rang und hat mit 8,6 respektive rund 25 Sekunden seine Teamkollegen Thierry Neuville und Östberg hinter sich. Die Top-10 werden von Evgeny Novikov mit seiner österreichischen Beifahrerin Ilka Minor und Latvala komplettiert.

Rallye Monte Carlo nach 2 von 18 Sonderprüfungen:

1. Sebastien Loeb, Citroen 52:38,2
2. Sebastien Ogier, Volkswagen +6,7
3. Dani Sordo, Citroen +39,6
4. Juho Hänninen, M-Sport +44,7
5. Thierry Neuville, M-Sport +53,3
6. Mikko Hirvonen, Citroen +54,2
7. Bryan Bouffier, Citroen +56,9
8. Mads Östberg, M-Sport +1:09,5
9. Evgeny Novikov, M-Sport +1:09,9
10. Jari-Matti Latvala, Volkswagen +1:25,6

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