Die perfekte Show zum neunten WM-Titel

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Sebastien Loeb krönt sich zum neunten Mal in Folge zum Rallye-Weltmeister.

Der Citroen-Pilot fixiert seinen Triumph mit einem Sieg beim Heimrennen im französischen Elsaß.

Vor tausenden Zusehern dominiert der 38-jährige Franzose von Beginn an, übernimmt auf der zweiten Sonderprüfung die Führung, die er bis zum Zieleinlauf in seiner Geburtsstadt Haguenau nicht mehr abgibt.

"Leute hier sind wunderbar"

Nach 22 Sonderprüfungen distanziert Loeb Fords Jari-Matti Latvala um 15,5 Sekunden. Sein Teamkollege Mikko Hirvonen (+44,1 Sek.) belegt Rang drei und fixiert mit Loeb gemeinsam den achten Konstrukteurs-WM-Titel für Citroen.

"All diese Leute hier sind wunderbar", streut der frischgebackene Neunfach-Champion den frenetischen Zusehern Rosen. "Ich denke nicht, dass es jemals noch besser geht. Diese Stimmung hier ist einfach einzigartig."

Loeb verabschiedet sich mit Rekorden

Loeb bedankt sich für die Unterstützung mit seinem 75. Sieg, dem 112. Podestplatz, dem 125. Zieleinlauf innerhalb der Punkteränge  und dem historischen Titel.

2013 dürfte seine Rekord-Serie allerdings reißen. Wie er Ende September beim Pariser Autosalon ankündigte, wird er nächste Saison nur ein paar ausgewählte WM-Rallyes in Angriff nehmen. Vor kurzem konkretisierte er diese Angabe auf "vier bis fünf" WRC-Events.

Parallel zu seinem abgespeckten Rallye-Programm wird der Rekord-Weltmeister am Einstieg des PSA-Konzerns (zu dem neben Citroen auch Peugeot gehört) in die Tourenwagen-WM WTCC arbeiten.


 

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