Latvala dominiert Tag zwei

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Novikov/Minnor fallen am zweiten Tag zurück

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Jari-Matti Latvala kletterte am zweiten Tag der Akropolis-Rallye vom dritten Platz an die Spitze und führt nun mit über einer Minute.

Der VW-Polo-R-Pilot schob sich auf Platz eins, als der bis dahin Führende Evgeny Novikov seinen Ford Fiesta RS auf WP4  an eine Bank setzte und sich ein Hinterrad ruinierte. Der Russe verlor 4:30 Minuten, Latvala zog vorbei und ließ auch noch Dani Sordo hinter sich.

Latvala am Samstag eine Klasse für sich

Der Finne hatte nach dem ersten Durchlauf der heutigen vier Stages 18,7 Sekunden Vorsprung und baute diesen bis zum Ende auf 64,1 Sekunden aus. Auch heftiger Regen und extrem felsige Straßen konnten ihn nicht stoppen.

"Es war eine solide Performance und das Team hat einen guten Job gemacht. Aber wir müssen immer bedenken, das ist die Akropolis, das kann morgen immer noch zum Drama werden", sagte Latvala, der vier Wertungsprüfungen für sich entschied.

Sordo weigerte sich, in den kurzen aber heftigen Kampf zwischen Novikov und Latvala einzugreifen. Der Spanier fuhr sicher und versuchte seinen Citroen DS3 aus Schwierigkeiten herauszuhalten.

Wenig Risiko im Feld

"Ich habe kein Risiko genommen", war die Phrase, die Sordo nach nahezu jeder Stage in die Mikrofone sprach. "Ich versuche den Reifdenschäden und anderen Problemen aus dem Weg zu gehen."

Thierry Neuville war ein Beispiel an Konstanz. Der Belgier im Ford Fiesta RS machte keine Fehler und liegt 39 Sekunden hinter Sordo an Rang drei.

"Wir haben keine Fehler gemacht, wir haben in den kniffligen Passagen abe rauch nicht gepusht. Ich bin mit mir zufrieden und wir haben gezeigt, dass wir clever fahren können", sagte er.

Heißer Kampf um Platz vier

Der Haupt-Kampf ereignete sich zwischen Nasser Al-Attiyah und Andreas Mikkelsen um Platz vier. Der Norweger attackierte, musste die ersten beiden Stages am Morgen aber ohne Bremsen absolvieren und fiel zurück.

Mikklesen kam danach wieder dicht an den Katarer heran, nach einem Reifenschaden auf der letzten WP beträgt der Abstand aber wieder 25,7 Sekunden. "Es passierte etwa bei Halbzeit der Stage in einer Linkskurve. Ich habe gar nichts gesehen und plötzlich kam der große Bang aus dem Nichts."

Mads Östberg fuhr im Ford Fiesta RS auf den sechsten Platz nach vor, obwohl er am Vormittag Probleme mit dem Lenkungsarm hatte. Martin Prokop liegt 24 Sekunden hinter ihm auf der sieben.

WM-Leader liegt an der 10

Mikko Hirvonen brach gleich zweimal ein Rad an seinem Citroen DS3, aber er konnte den achten Platz halten. Hinter ihm folgt Novikov mit weiteren 23,9 Sekunden Rückstand. Der Russe gewann am Nachmittag zwei Wertungsprüfungen, nachdem er durch Brems- und Aufhängungsprobleme weitere vier Minuten eingebüßt hatte.

Sebastien Ogier rundet die Top-10 ab. Der Franzose musste heute als erster auf die rutschige Strecke. Auf der letzten Stage kam der WM-Leader zurück und legte die schnellste Zeit hin, auch weil die nachfolgenden Fahrer in den Regen kamen.

Die Piloten erwarten morgen noch zwei idente Durchläufe über zwei Wertungsprüfungen und insgesamt 83,22 Kilometer, ehe in Loutraki die Zielflagge fällt.

Kubica dominiert WRC 2

Robert Kubica sicherte sich in der WRC 2 neun von zehn Wertungsprüfungen und liegt mit 2:20 Minuten komfortabel an der Spitze der WRC-2-Kategorie.

Der Pole gewann bereits die gestrigen beiden Auftakt-WPs und fuhr auch auf den ersten sieben der acht heutigen Bestzeit. Einzig auf der letzten Stage musste sich der Citroen-DS3-RRC-Pilot dem Indonesier Subhan Aksa geschlagen geben.

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