Schlechtwetter sorgt für Absage der 6. Dakar-Etappe

Aufmacherbild
 

Regen und Schnee in den Anden haben die sechste Etappe der 33. Rallye Dakar ins Wasser fallen lassen.

Wegen anhaltend schlechten Wetters über der südamerikanischen Gebirgskette sagten die Veranstalter die für diesen Freitag geplant gewesene Etappe vom Fiambala in Argentinien nach Copiapo in Chile ab.

Seit Tagen hatte es in der Grenzregion geschneit - ungewöhnlich für die Jahreszeit, denn auf der Südhalbkugel ist Sommer.

Sicherheit geht vor

"Die chilenischen Behörden waren gezwungen, den auf 4.700 Metern gelegenen Grenzübergang am Paso de San Francisco für die Nacht zu schließen", teilten die Veranstalter am Donnerstag (Ortszeit) auf ihrer Internetseite mit.

Um die Sicherheit der Teilnehmer und der Rennbegleiter zu gewährleisten, werde man mit allen Fahrzeugen im Konvoi fahren. Das Rennen werde am Samstag in Copiapo mit einem 573 km langen Teilstück fortgesetzt.

Minis an der Spitze

In Führung liegt weiterhin Stephane Peterhansel. Der Rekordsieger aus Frankreich hatte am Donnerstag auf der fünften Etappe mit einem dritten Platz seine Position behauptet.

Schnellster auf dem 177 Kilometer langen Teilstück nach Fiambala war sein polnischer Teamkollege Krzysztof Holowczyc vom X-raid-Team.

Auf Rang zwei mit 1:01 Minuten Rückstand fuhr der amerikanische Hummer-Pilot Robby Gordon. Peterhansel war in seinem Mini 3:52 Minuten langsamer als der Tagessieger.

In der Gesamtwertung hat der neunfache Dakar-Gewinner 4:18 Vorsprung auf den zweitplatzierten Holowczyc. Einen Rückschlag musste Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah aus Katar hinnehmen.

Wegen Kühlerproblemen an seinem Hummer kam er erst mit knapp 24 Minuten Rückstand auf die Bestzeit ins Ziel.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen