Stoner nach Veretzung noch mit Problemen

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Während sein Teamkollege Dani Pedrosa den perfekten Freitag in Motegi feierte, hatte Casey Stoner einen sehr harten Tag erlebt.

Der Australier musste bei seinen Comeback-Trainings merken, dass ihn seine Knöchelverletzung doch mehr behindert als gedacht.

Im britischen Fernsehen meinte er sogar, dass es sehr schwierig werden dürfte, vor seinem Rücktritt mit Saisonende noch einen Sieg zu holen. Aber schon bevor er seinen Fuß austesten konnte, lief der Tag nicht nach Wunsch.

Noch nicht voll fit

"Heute Morgen fiel die Einser-Maschine aus, also verloren wir wertvolle Zeit", berichtete er. Im zweiten Training gab es dann noch ein Bremsproblem, weswegen er wieder lange in der Box warten musste.

"Wir haben in den beiden Sessions versucht, eine gute Balance mit der Maschine zu finden, da ich mich natürlich nicht hundertprozentig fit fühle und ein ordentliches Gefühl haben wollte, bevor ich pushe", sagte Stoner.

Probleme beim Beschleunigen

Die größten Schwierigkeiten machten ihm vorerst die Beschleunigungs-Bereiche, von denen es in Motegi einige gibt. Dort will die Maschine einen Wheelie machen, weswegen der Fahrer sein Gewicht so weit wie möglich vorne bringen muss.

"Leider will mein Fuß sich nicht weit genug abbiegen lassen, um mir dabei zu helfen, mich vorwärts zu drücken, also muss ich mich nach vorne ziehen, was mir Armprobleme verursacht, da sie viel härter arbeiten müssen als normal. Wir werden morgen weiterarbeiten und schauen, was wir tun können", erklärte Stoner.

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