Stoner verlässt die Testfahrten mit Bestzeit

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Am letzten Testtag vor dem Saisonstart begrüßte die spanische Sonne die MotoGP Piloten wieder.

Die Bedingungen waren für die 21 Stammfahrer (und Franco Battaini) perfekt, um ihre verlorene Zeit vom regnerischen Samstag in Jerez aufzuholen und ihre Zeiten vom Freitag zu verbessern.

James Ellison fuhr zehn Minuten nach Streckeneröffnung als erster raus, alle weiteren folgten kurze Zeit später.

Jorge Lorenzo war der erste Pilot, der in den drei Testtagen die 1:39er Marke knacken konnte. Casey Stoner tat es ihm 20 Minuten vor Ende des letzten Vorsaisontests gleich.

Stoner vor Lorenzo

Der Australier setzte in seinen letzten Runden sogar noch Einen drauf und toppte die Tabelle mit einer Bestzeit von 1:38.780 Minuten. Lorenzo reihte sich 0.173 Sekunden dahinter ein, nachdem er am Nachmittag eine Rennsimulation gefahren war, in der er sich konstant in den niedrigen 1:40er Zeiten halten konnte.

Auch Dani Pedrosa simulierte ein Rennen und fuhr dabei konstant schnelle Runden. Der Spanier landete am Tagesende hinter seinem Landsmann auf Rang drei.

Ben Spies komplettierte die Honda-Yamaha-Top-4 und äußerte: "Ich fühle mich zuversichtlicher und ich weiß, dass ich noch immer eine unbekannte Größe bin, aber es kommt mir so vor, als kämen wir näher an die Spitze heran."

Rossi auf Aufholjagd

Cal Crutchlow platzierte seine Kunden-M1 auf dem fünften Rang vor Valentino Rossi, der am frühen Nachmittag noch weit zurücklag und sich immer weiter nach vorn arbeiten konnte. Der Italiener verlor am Ende nur noch 0.953 Sekunden auf Stoners Bestzeit.

Andrea Dovizioso folgte seinem Landsmann in der Zeitenliste auf Rang sieben vor Nicky Hayden, der schon früh seine Freitagszeit verbessert hatte und am Abend zuvor meinte, dass er und sein Ducati Team etwas gefunden hätten. Mit nur knapp über einer Sekunde Rückstand auf die Spitze wohl ein erfolgreicher Fund.

De Puniet schnellster CRT-Pilot

Alvaro Bautista und Stefan Bradl komplettierten die Top-10. Bautista flog während seiner Rennsimulation in Kurve sechs zwar kurz ab, verletzte sich aber nicht und konnte weiterfahren. Hector Barbera und Karel Abraham folgten an elfter und zwölfter Position.

Randy de Puniet war erneut der schnellste CRT-Pilot und platzierte seine ART mit nur 1.821 Sekunden Rückstand auf Stoner auf dem 13. Rang.

Maria Pohlmann

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