Deutschland ist Marquez-Land

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Marquez bleibt der Sachsenring-Dominator

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Marc Marquez triumphierte beim Deutschland-GP auf dem Sachsenring.

Der Titelverteidiger feierte einen souveränen Sieg und durfte sich damit über den sechsten Erfolg in Serie auf deutschem Asphalt freuen.

Teamkollege Dani Pedrosa komplettierte den ersten Honda-Doppelsieg dieses Jahres, Valentino Rossi schaffte als Dritter zum neunten Mal im neunten Saisonrennen den Sprung auf das Podium.

Jorge Lorenzo musste sich mit Rang vier begnügen.

Am Start überrumpelt

Dabei übernahm Lorenzo am Start sogar das Kommando und setzte sich in der ersten Kurvenkombination vom dritten Startplatz auf Rang eins.

Dabei berührte er kurz sogar Pedrosa, der hinter Marquez als Dritter in die zweite Runde ging. Dahinter brauchte Rossi nur eine Runde, ehe er sich Platz vier von Andrea Iannone schnappte.

Damit war an der Spitze alles angerichtet für einen packenden Vierkampf, in dem Yamaha auf den asymmetrischen Vorderreifen setzte, während Honda mit der harten Mischung fuhr.

In der fünften Runde wurde es zum ersten Mal ernst. Rossi zog auf der Bremse an Pedrosa vorbei, wenige Sekunden später überholte Marquez in der letzten Kurve Lorenzo, der nicht kontern konnte.

Eine Lap später attackierte Rossi seinen Teamkollegen zum ersten Mal, doch diesmal war Lorenzo auf der Hut und konnte sich verteidigen. In Runde acht konnte Lorenzo Rossis zweite Attacke aber nicht mehr kontern.

Vom Zweikampf der Yamaha-Fahrer profitierte Marquez an der Spitze, der sich in den ersten zehn Runden um rund zwei Sekunden absetzen konnte.

Pedrosa zieht an Rossi vorbei

In der elften Runde schnappte sich Pedrosa Lorenzo auf der Bremse in der ersten Kurve und konnte sich bis Rennmitte wieder an Rossi heran arbeiten.

In Runde 17 folgte der erste Angriff im letzten Sektor. Den Konter des Italieners Ende Start/Ziel konnte Pedrosa mit einem harten Bremsmanöver abwehren. Damit waren die ersten vier Positionen bezogen.

Marquez gab seine Führung bis zur karierten Flagge nicht mehr ab und brachte einen Vorsprung von 2,226 Sekunden auf Pedrosa ins Ziel. Dahinter rollte Rossi mit vier Sekunden Vorsprung auf Lorenzo über den Zielstrich.

Der Rest des Feldes hatte bereits über zehn Sekunden Rückstand auf die schnellsten Vier dieses Rennens.

Iannone Best of the Rest

Für Ducati holte Iannone als Fünfter die Kohlen aus dem Feuer. Teamkollege Andrea Dovizioso stürzte in Turn 6 nach 14 Runden über das Vorderrad und musste den dritten Ausfall binnen vier Rennen hinnehmen.

Yonny Hernandez, der anfangs in den Top-6 kämpfen konnte, musste sich letztlich mit Platz zwölf begnügen und landete damit auch hinter Danilo Petrucci, der Neunter wurde.

In die Top-10 schafften es außerdem Bradley Smith als Siebenter, Cal Crutchlow als Achter und Aleix Espargaro als Zehnter.

Letzterer lieferte sich in den Schlussrunden ein hartes Duell mit seinem Suzuki-Teamkollegen Maverick Vinales, das er am Ende nur um 0,021 für sich entschied.

Mit 13 Punkten in den Urlaub

In der WM-Wertung konnte Rossi seinen Vorsprung ausbauen und liegt nach seinem neunten Podestplatz im neunten Rennen nun 13 Punkte vor Lorenzo.

Sachsenring-Sieger Marquez hält bei 65 Punkten Rückstand.

Die MotoGP geht nun in die Sommerpause und meldet sich erst am 9. August mit dem Rennen in Indianapolis wieder zurück.

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