Marquez feiert in Sepang zwölften Saisonsieg

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Nächster Rekord für Marc Marquez: Der Spanier feierte in Malaysia seinen 12. Saisonsieg und schließt damit zu Mick Doohan auf.

Valentino Rossi schlug seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo im Kampf um Platz zwei.

Pedrosa zu Beginn voran

Jorge Lorenzo und die beiden Ducati-Werksfahrer waren die einzigen Piloten aus der Spitzengruppe, die auf den neuen harten Vorderreifen setzten. Dani Pedrosa erwischte derweilen von Platz zwei den besten Start und platzierte sich im ersten Sektor vor Lorenzo und Andrea Dovizioso.

Valentino Rossi und Stefan Bradl folgten. Marc Marquez lag nach einer Berührung mit Lorenzo - die den Yamaha-Piloten auf Platz drei zurückversetzte - zunächst nur auf Rang sechs, dicht gefolgt von Cal Crutchlow und Bradley Smit. Aleix Espargaro und Yonny Hernandez komplettierten die frühen Top-10.

Sturz von Pedrosa

Noch in der ersten Runde ging Lorenzo an Pedrosa vorbei in Führung. Noch zu Beginn der zweiten Runde schnappte sich Marquez Bradl und damit Position fünf, während Aleix Espargaro und Alvaro Bautista stürzten.

Rossi schnappte sich den dritten Platz von Dovizioso, der danach Marquez im Nacken hatte. Noch am Ende der zweiten Runde rutschte Pedrosa übers Vorderrad in den Kies und ließ dort auch seine Chancen für den zweiten Platz in der WM.

Der Spanier konnte seine Honda allerdings aufheben und am Ende des Feldes weiterfahren.

Trio setzt sich ab

Nach drei Runden führte Lorenzo das Rennen noch immer an. Nach Pedrosas Sturz lag Rossi direkt hinter seinem Teamkollegen.

Marquez hatte sich auf den dritten Rang nach vorn gearbeitet, Dovizioso lag an vierter Position vor Bradl und Crutchlow.

Während das Führungstrio an der Spitze davonfuhr, musste Crutchlow im Kampf um den fünften Platz mit einem technischen Defekt aufgeben. In Runde sieben stürzte Nicky Hayden. Das Rennen des Amerikaners war damit frühzeitig beendet.

Marquez macht ernst

Zur Rennmitte lag das Spitzentrio noch immer dicht beisammen. In Runde zehn hatte Rossi allerdings die Führung vor seinem Teamkollegen und Marquez übernommen. Dovizioso belegte die fünfte Position vor Bradl und Smith.

Pol Espargaro lag mit gebrochenem Fuß auf Position sieben vor Hernandez, Hiroshi Aoyama und Hector Barbera. Pedrosa hatte sich zu diesem Punkt nach seinem Sturz wieder an die 14. Position nach vorn gearbeitet.

Auch Marquez ging zur Rennmitte an Lorenzo vorbei. Eine Runde später schnappte er sich Rossi und damit die Spitze.

Pedrosa stürzt bei Aufholjagd

Karel Abraham rutschte im hinteren Feld aus dem Rennen, während sich Pedrosa immer weiter nach vorn arbeitete und acht Runden vor Rennende bereits auf Position elf lag und schnellere Rundenzeiten fuhr als die Spitze.

Während seiner Aufholjagd stürzte der kleine Spanier allerdings erneut. Damit war das Rennen für ihn endgültig beendet.

An der Spitze legte sich Rossi derweilen Marquez zum Angriff zurecht, während Lorenzo mit über einer Sekunde Rückstand den Anschluss verlor. Danilo Petrucci beendete das Rennen sechs Runden früher mit einem technischen Defekt.

Bradl ging fünf Runden vor Rennende an Dovizioso vorbei und angelte sich den vierten Rang. Dovizioso fiel nur kurz danach auch hinter Smith zurück. Der Ducati-Pilot kämpfte mit der Technik seiner Desmosedici.

Auch der verletzte Pol Espargaro ging am Italiener vorbei. Dovizioso ließ kurz danach auch Hernandez vorbei. Währenddessen stürzte auch Hiroshi Aoyama, der sein Rennen aber schnell wieder aufnehmen konnte. Alex de Angelis musste in der letzten Runde mit einem technischen Defekt aufgeben.

Marquez siegt für Rossi

Marquez fuhr an der Spitze derweilen auf und davon und gewann nach 20 heißen Runden sein erstes MotoGP-Rennen in Sepang.

Rossi fuhr 2.445 Sekunden hinter dem Weltmeister ins Ziel und machte mit dem zweiten Platz neuerliche Punkte im Kampf um den Vizetitel gut.

Lorenzo folgte auf Position drei. Bradl sicherte sich den vierten Rang, den er nur knapp gegen Smith verteidigen konnte. Der Brite nahm den fünften Platz mit nach Hause.

Pol Espargaro platzierte seine Tech3-Maschine auf dem sechsten Rang, drei Sekunden vor Hernandez, der bester Ducati-Fahrer wurde. Dovizioso fiel bis auf den achten Rang zurück. Hector Barbera und Scott Redding komplettierten die Top-10.

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