Rossi macht sich keine Illusion

Aufmacherbild
 

Rossi: "Schritt für Schritt verbessern"

Aufmacherbild
 

Am kommenden Wochenende beginnt die MotoGP Saison in Katar. Valentino Rossi geht zuversichtlich ins erste Rennen.

"Wir haben über den Winter hart gearbeitet, auch wenn wir an einem Punkt in die falsche Richtung gegangen sind, haben wir es dann geschafft ein gutes Gefühl mit der GP12 zu entwickeln, die wir beim ersten Test hatten."

Mit diesen Einstellungen, durch die er gutes Feedback vom Bike bekam, will der Italiener in Katar starten.

"In Losail wird es sehr wichtig, in den Sessions bis zur Qualifikation gut zu arbeiten, damit wir unser Vertrauen bis Samstag Schritt für Schritt verbessern können, um unser Potential zu erhöhen."

"Zeiten sind noch weit weg"

Rossi fuhr fort: "Ich bin Realist und ich weiß ziemlich gut, dass unsere Zeiten noch immer weit weg sind und dass es noch immer Probleme gibt, die gelöst werden müssen." Genaues könne er nicht benennen, allerdings habe er auf der Strecke ebenso wie die Ducati-Arbeiter zu Hause eine Richtung, in die sie arbeiten können.

"Wir müssen versuchen, so gut zu sein, wie wir nur können. Wir werden das Motorrad während der Saison nicht noch einmal komplett neu bauen, aber wir werden versuchen, uns nach und nach zu verbessern", schloss er ab.

Teamkollege Nicky Hayden äußerte: "Das ist meine zehnte Saison in der MotoGP und ich freue mich darauf. Ich habe ein wirklich stabiles Team und ich denke, dass wir in diesem Jahr ein gutes Bike haben. Mit all den Verletzungen aus Valencia und meinem Trainingsunfall waren die Vorbereitungen natürlich nicht so verlaufen, wie ich es gerne gehabt hätte, aber Jerez war ein guter Test für mich."

Dabei habe der Amerikaner viele Runden gedreht und sich fast zu 100 Prozent fit gefühlt.

Hayden ist gespannt

"Katar ist ziemlich einzigartig, denn wir fahren in der Nacht, aber die Wahrheit ist, dass du es nicht bemerkst, wenn du stürzt", fuhr Hayden fort. Zudem meinte er, dass es nicht viel mehr an den Ideallinien oder am Bike-Setup ändere, im Dunkeln zu fahren.

"Aber wenn es immer später wird, muss man vorsichtig mit der Kondensation auf der Strecke sein, besonders in Kurve zwei." Zudem würde der Ducati-Fahrer im ersten Rennen gern näher an den Spitzenpiloten dran sein.

"Hoffentlich können wir ein paar Schritte nach vorn gehen. Ich bin grundsätzlich nur alleine auf diesem Bike Runden gefahren, also wird es schön sein, in das Rennen zu gehen und zu sehen, wie es sich gegen die anderen schlägt."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen