"Keiner weiß, wie es funktionieren soll"

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Es ist eine schwere Saison für Valentino Rossi und Ducati, da bis jetzt nur ein Podiumsplatz verzeichnet werden konnte.

Mit der Rückkehr von Dani Pedrosa verlor Rossi auch den vierten Platz in der WM-Tabelle.

Laut Jeremy Burgess, seinem Crewchief, unterschätzte der Italiener aber die Herausforderung bei Ducati nicht.

"Fortschritte der anderen unterschätzt"

"Wir haben eher die Fortschritte der anderen unterschätzt", sagte Burgess den Motorcycle News.

"Casey [Stoner] hat das Potential der anderen Honda-Fahrer angehoben. Er hat sich gleich als schnellster Fahrer bei den Japanern etabliert. Wenn nichts weiter passiert, und er nicht die Meisterschaft gewinnt, dann kann dieses Jahr als erfolglos verbucht werden."

Vergleichsmöglichkeiten fehlen

Das Hauptproblem dreht sich um das Carbon-Chassis. Dieses Konzept ist komplett anders, als die Aluminium-Chassis der anderen Hersteller.

Loris Capirossi war deshalb schon der Meinung, dass Ducati auf das gängigere Konzept wechseln könnte.

"Es gibt nicht viele Informationen [über unser Chassis] und keiner weiß, wie es funktionieren sollte. Wir haben von Ducati keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, was dazu führt, dass wir uns auf neutralem Boden befinden", sagte Burgess.

"Vom richtigen Weg abgekommen"

"Ich sehe in den Anfangsjahren von Ducati mit Loris [Capirossi] und Troy [Bayliss] zwei Fahrer, die in die Top-4 fahren konnten", resümierte Burgess, der vermutet, dass die Desmosidici damals näher an der Spitze war.

"Die Maschine war scheinbar einfach fahrbarer. Im Laufe der Zeit, sind wir vom richtigen Weg abgekommen. Ich will, dass jeder mit dem Motorrad schnell sein kann und nicht nur bestimmte Fahrer", schloss das australische Genie ab.

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