Vinales gewinnt Mugello-Thriller

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Vinales entscheidet Dreikampf für sich

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Bei sommerlich warmen Bedingungen konnte sich Maverick Vinales den Moto3-Sieg auf dem Mugello Circuit sichern.

Beim Foto-Finish fuhr Romano Fenati als Zweiter über die Ziellinie. Sandro Cortese wurde knapp geschlagen und musste sich mit dem dritten Platz abfinden, führt die Meisterschaft aber noch immer an.

Zulfahmi Khairuddin übernahm die Führung nach der ersten Kurve vor Efren Vazquez, Alex Rins und Maverick Vinales. Sandro Cortese lag auf Platz sechs und übernahm nach drei Runden kurzzeitig die Spitze.

Ausgeglichene Spitzengruppe

Doch auch Romano Fenati mischte munter an der Spitze mit. Die Kampfgruppe um den Sieg zog sich mit ständigen Positions- und Führungswechseln auch nach fünf Runden noch zurück bis zur elften Position.

Zur Rennmitte versuchen sich Fenati und Niccolo Antonelli an der Spitze leicht abzusetzen, was ihnen allerdings nicht lange gelang, denn auch Danny Kent, Rins, Vinales, Cortese und Vazquez konnten noch gut mitreden.

In den letzten Runden blieben nur noch Vinales, Fenati und Cortese im Kampf um den Sieg, die sich nichts schenkten und sich in jeder Kurve mit harten Manövern gegenseitig ausbremsten.

Knappe Entscheidung

Schließlich fuhr Vinales knapp vor Fenati und Cortese über die Ziellinie. Antonelli sicherte sich den vierten Rang vor Kent und Vazquez. Rins sah die Zielflagge als Siebter, gefolgt von Jakub Kornfeil und Khairuddin.

Hector Faubel komplettierte die Top-10. Toni Finsterbusch wurde Achtzehnter, während Giulian Pedone auf Position 22 ins Ziel kam.

Schon beim Start zur Aufwärmrunde spielte Luigi Morcianos Ioda-Maschine nicht mit, trotzdem schaffte er es noch in die Startaufstellung. Kenta Fuji beendete die erste Runde nicht. Louis Rossi stürzte zu Beginn der zweiten Runde, konnte aber weiterfahren.

Unzählige Ausfälle

Luis Salom und Alberto Moncayo kegelten sich gegenseitig ins Aus. Arthur Sissis beendete sein Rennen schon in der fünften Runde. "Das waren vielleicht die besten drei ersten Runden, die ich je gefahren bin. Der Motor hat an Kraft verloren und hat sich in der Kurve dann ganz verabschiedet", erklärte er enttäuscht.

Miguel Oliveira rutschte an Position acht liegend zur Rennmitte weg, konnte aber weiterfahren. Jonas Folger kehrte mit technischem Problem frühzeitig zur Ioda-Box zurück. Jasper Iwema und Oliveira mussten ebenso aufgeben.

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