Premierensieg für Spanier Vazquez in Indianapolis

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Ein spannendes Moto3-Rennen wurde den Zuschauern zum Auftakt des Renn-Sonntags in Indianapolis geboten.

Zehn Fahrer kämpften auf der letzte Runde um den Sieg.

Efren Vazquez vom Racing Team Germany sicherte sich schließlich mit intelligenter Windschattentaktik seinen ersten Sieg im 117. Rennen seiner Karriere.

Weggeschnappt

WM-Leader Jack Miller entschied den Start aus der Pole Position für sich und nach zwei Runden führte der Australier eine Vierergruppe mit Alex Marquez, Romano Fenati und Vazquez an. Das Quartett belauerte sich um die Spitzenposition, sodass bis zur fünften Runde Alex Rins, Brad Binder und Juanfran Guevara aufschließen konnten.

Da keiner der Piloten die Führungsarbeit machen wollte und die Spitzenposition im Rundentakt wechslte, war diese Gruppe zehn Runden vor Schluss mit Alexis Masbou, Jakub Kornfeil und Miguel Oliveira auf zehn Piloten angewachsen und hielt bis zum Zieleinlauf.

Als Führender auf die letzte Runde ging Fenati vor Vazquez, Rins und Miller. Der Italiener konnte seine Führung aber nicht ins Ziel bringen, weil Vazquez sich auf der Zielgeraden im Windschatten heransaugte und Fenati den Sieg auf den letzten Metern wegschnappte. 0.076 Sekunden gaben am Ende den Ausschlag.

Viele Ausfälle

Hinter dem Top-Duo komplettierte Miller (+0.219 Sek.) das Podium. Danach reihten sich Masbou, Rins, Marquez, Oliveira, Guevara, Binder und Kornfeil ein. Für die beiden Deutschen gab es keine Punkte: Luca Grünwald kam mit 20 Sekunden Rückstand als 19. unmittelbar vor Philipp Öttl ins Ziel.

Das Rennen forderte einige Ausfälle: John McPhee wurde in der vierten Kurve zwischen Niklas Ajo und Jorge Navarro eingeklemmt und kam zu Sturz. Ajo musste das Rennen noch vor Halbzeit ebenfalls beenden. Matteo Ferrari schied nach einem Highsider aus, auch Gabriel Ramos (Unfall) und Francesco Bagnaia (Defekt) konnten das Rennen nicht beenden.

In der WM-Wertung konnte Miller seinen Vorsprung ausbauen. Der Australier liegt nun mit 158 Punkten vor Vazquez (137), Marquez (133) und Fenati (130).

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