Terol macht nächsten Schritt in Richtung Titel

Aufmacherbild

Der Spanier Nico Terol hat das 125cc-Rennen beim Aragon Grand Prix gewonnen und seine WM-Führung damit vier Läufe vor Schluss auf 36 Punkte ausgebaut.

Sein nächster WM-Verfolger Johann Zarco erreichte den zweiten Rang und hielt den Schaden damit einigermaßen in Grenzen.

Als Terols größte Hilfe erwies sich am Sonntag Hector Faubel, der das Rennen zwar nicht beendete, aber den Franzosen stark beschäftigt hatte. Platz drei konnte sich Maverick Vinales sichern.

Faubel blockt

Denn Faubel gab seine Führung beim Start an Terol ab, machte aber hinter dem WM-Favoriten dicht und ließ lange niemanden durch. Dadurch konnte Terol vorne seine Pace gehen, während er von hinten nicht belästigt wurde.

Faubel hatte derweil Zarco und zu Anfang auch Vinales in seinem Heck, die ordentlich Druck machten. Vinales musste dann zwar nach und nach abreißen lassen, doch Zarco ließ nicht nach, sondern hatte es irgendwann dann doch an Faubel vorbeigeschafft.

Zu der Zeit war Terol vorne aber schon außer Reichweite, weswegen der Franzose nur mehr um Platz zwei fuhr. Dass das kein Spaziergang wurde, dafür sorgte weiter Faubel, der aufgrund einiger harter Manöver der Vergangenheit ohnehin noch ein Hühnchen mit Zarco zu rupfen hatte.

In Runde 15 konnte sich der Spanier dann auch an dem Franzosen vorbei zwängen, was unter den Fans für Jubel sorgte. Eineinhalb Runden später schlug Zarco aber zurück und drehte den Spieß wieder um, damit war die Messe aber noch lange nicht gelesen.

Faubel stürzt

Der Kampf ging bis zur letzten Runde und Faubel wollte Zarco unbedingt noch schlagen, am Ende der Gegengeraden presste sich der Spanier innen rein, war aber etwas zu schnell und rutschte weg.

Dabei nahm er Zarco fast noch mit, der Franzose kam aber unbeschadet davon, während Faubel etwas angeschlagen wirkte. Den dritten Platz erbte dadurch Vinales, der den Großteil des Rennens recht einsam unterwegs gewesen war.

Um Platz vier gab es einen unterhaltsamen Kampf zwischen Sandro Cortese, Efren Vazquez, Alberto Moncayo, Danny Kent und Luis Salom, der auf alle möglichen Arten hätte ausgehen können.

Die Positionen änderten sich praktisch in jeder Kurve, Windschatten wurde zum entscheidenden Faktor und am Ende hatte Salom die Nase vorne, er hatte sich vor Vazquez, Cortese, Kent und Moncayo durchgesetzt. Adrian Martin und Jonas Folger fuhren noch in die Top-10.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen